Rubrikübersicht | Impressum | 20. August 2022


Dauerbrenner

Streik beim Autohaus Rösch - Arbeitgeber gründen neue Tarifgemeinschaft


Protestaktion bei Autohaus Rösch
Im Rahmen der Tarifauseinandersetzung im KFZ Handwerk Baden Württemberg um die von den Arbeitgebern gekündigten Tarifverträge und die von der IG Metal erhobenen Forderung nach 5% Einkommenserhöhung hat es heute im Rahmen landesweiter Protestveranstaltungen auch beim Autohaus Rösch eine 1/2 sündige Protestveranstaltung gegeben.

 


 

Den 23 Beschäftigten aus der Werkstatt und Lager, die dem Aufruf der IG Metall gefolgt sind, geht es nach Auskunft von Karl-Heinz Kortus von der IGM Pforzheim darum, der neuen Tarifgemeinschaft der KFZ Arbeitgeber ein deutliches Signal zu setzen, am 19.03.08 bei den Tarifverhandlungen ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Wie Kortus weiter mitteilt gab es anlässlich der Protestkundgebung auch eine sachlich geführte Diskussion mit der Assistentin der Geschäftsleitung Frau Wentz.
Beide Seiten so Kortus, haben das Ziel die Tarifrunde zu einem schnellen und guten Ende zu bringen, so dass sich die Betriebe wieder ihren eigentlichen Geschäften ungestört zu wenden können.
In Hessen hat es nach Auskunft der IG Metall Pforzheim am Freitag den 6.März 08 bereits einen Abschluss im KFZ Handwerk gegeben, dort erhalten die Beschäftigten über eine Laufzeit von 24 Monaten Einkommenserhöhungen in drei Stufen von insgesamt 6,5 %. Der Betriebsratsvorsitzende von Rösch Herbert Schmidt bezeichnet den Hessenabschluss als ein gutes Signal in die richtige Richtung.









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(Stuttgart) - Die Tarifgemeinschaft für die Betriebe des baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbes ist gegründet. Zum Vorsitzenden wurde Roman Rösch (Pforzheim) gewählt.

Die Tarifgemeinschaft soll bei den Tarifverhandlungen des baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbes als Verhandlungspartner an die Stelle des Kraftfahrzeugverbandes treten, so Verbandsvizepräsident Dr. Harry Brambach. Der Verband des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg hatte im April auf die bisherige Tarifhoheit verzichtet und war damit der Forderung von Betrieben und Innungen nachgekommen, die sich mehr Flexibilität und Wahlmöglichkeiten in tariflichen Fragen wünschten. Mit der Gründung der Tarifgemeinschaft hat jetzt jeder Betrieb des Kraftfahrzeug- und Tankstellengewerbes in Baden-Württemberg die Wahl, sich dieser Gemeinschaft anzuschließen oder Haustarifverträge mit der IG Metall als zuständiger Gewerkschaft abzuschließen. Die bisherigen Tarifverträge wurden vom Verband fristgerecht gekündigt; der Manteltarifvertrag sowie die Entgeltabkommen laufen zum 29. Februar 2008 aus. Aus Sicht des Kraftfahrzeuggewerbes ist die neue Tarifgemeinschaft „ein gutes Instrument, die seit sechs Jahrzehnten währende Zusammenarbeit mit der IG Metall für die Zukunft zu sichern“, so Dr. Brambach. Er bezieht sich dabei auf IG Metall-Landeschef Jörg Hofmann, der erklärt hatte „Wer sich nach über sechs Jahrzehnten fairer Zusammenarbeit einfach aus dem Staub macht, der braucht sich über entsprechende Reaktionen in den Betrieben nicht zu wundern.“ Das Kraftfahrzeuggewerbe „macht sich nicht aus dem Staub, sondern wechselt nur von einer schon etwas angestaubten Form zu einer neuen“, so Dr. Brambach.
 

Die Tarifgemeinschaft soll bei den Tarifverhandlungen des baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbes als Verhandlungspartner an die Stelle des Kraftfahrzeugverbandes treten, so Verbandsvizepräsident Dr. Harry Brambach. Der Verband des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg hatte im April auf die bisherige Tarifhoheit verzichtet und war damit der Forderung von Betrieben und Innungen nachgekommen, die sich mehr Flexibilität und Wahlmöglichkeiten in tariflichen Fragen wünschten. Mit der Gründung der Tarifgemeinschaft hat jetzt jeder Betrieb des Kraftfahrzeug- und Tankstellengewerbes in Baden-Württemberg die Wahl, sich dieser Gemeinschaft anzuschließen oder Haustarifverträge mit der IG Metall als zuständiger Gewerkschaft abzuschließen. Die bisherigen Tarifverträge wurden vom Verband fristgerecht gekündigt; der Manteltarifvertrag sowie die Entgeltabkommen laufen zum 29. Februar 2008 aus. Aus Sicht des Kraftfahrzeuggewerbes ist die neue Tarifgemeinschaft „ein gutes Instrument, die seit sechs Jahrzehnten währende Zusammenarbeit mit der IG Metall für die Zukunft zu sichern“, so Dr. Brambach. Er bezieht sich dabei auf IG Metall-Landeschef Jörg Hofmann, der erklärt hatte „Wer sich nach über sechs Jahrzehnten fairer Zusammenarbeit einfach aus dem Staub macht, der braucht sich über entsprechende Reaktionen in den Betrieben nicht zu wundern.“ Das Kraftfahrzeuggewerbe „macht sich nicht aus dem Staub, sondern wechselt nur von einer schon etwas angestaubten Form zu einer neuen“, so Dr. Brambach.
 

13.03.2008

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