Rubrikübersicht | Impressum | 03. Juli 2022


Wirtschaft

"Närrische Zeiten in Zuffenhausen?"

Bild: Wütend: Uwe Hück, BR-Vorsitzender von Porsche

Wütend: Uwe Hück, BR-Vorsitzender von Porsche

In Zuffenhaus gehen offenbar demnächst  Lichter aus für den bisherigen Porschechef Wendelin Wiedeking, dass berichtet u.a. auch DER SPIEGEL. Angeblich will  VW nun den Zuffenhausener Sportwagenbauer übernehmen, und nicht wie eigentlich geplant umgekehrt. Wiedeking soll offenbar eine Abfindung von 100.000.000 Euro erhalten , ein fürstlicher Handschlag also. Was mit dem bisherigen VW-Betriebsrat   und Wiedeking-Intimus Uwe Hück passiert , ist noch offen. Der ehemalige Kickboxer , der auch mal als Türsteher gearbeitet haben soll, hatte eine beachtliche steile Karriere hingelegt, wie sie eigentlich eher in den USA üblich ist. Und war in der Öffentlichkeit als "Schröder-Freund" auch im TV aufgefallen mit robusten Äusserungen, so "mit Polo-Teilen können Sie keinen Porsche bauen..". Nun wird es spannend werden , wie es weitergeht.. Als Betriebsratsvorsitzender hatte er sich bis zuletzt hinter Wiedeking gestellt. Kritiker hatten Wiedekind zuvor vorgeworfen , "er habe offenbar mit seiner gescheiterten VW-Übernahme nicht nur Arbeitsplätze bei VW gefährdet, sondern auch bei Porsche, " wie im Heuschreckenkapitalismus? Angeblich könne aber nun die Porsche-Übernahme scheitern, "wegen hoher Steuernachforderungen des Fiskus? "

Und das Wallstreet-online.de berichtete zum selben Thema: 

Wulff weist Hück-Vorwürfe zurück

 Mit scharfen Worten hat die niedersächsische Staatskanzlei die Angriffe von Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück auf Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) zurückgewiesen. ´Uwe Hück fürchtet offenbar um Privilegien. Anders lassen sich seine Polemik und seine unwahren Behauptungen kaum erklären´, erklärte Wulffs Sprecher am Mittwoch in Hannover. Er missbrauche dabei die Arbeitnehmerschaft von Porsche für seine eigenen Interessen. Tatsache sei, dass Porsche Volkswagen übernehmen wollte und nicht umgekehrt VW Porsche. Dabei habe VW die Übernahme durch einen Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag letztlich selbst mitfinanzieren sollen.
Im Gegensatz zu dem Vorwurf, dass Wulff bei Banken Stimmung gegen den hochverschuldeten Sportwagenbauer gemacht habe, sei dieser vielmehr Ende März 2009 erfolgreich dafür eingetreten, dass Porsche von VW einen Kredit über 700 Millionen Euro gewährt bekommen hat. Außerdem habe sich Wulff auch erfolgreich für weitere Kredite an Porsche eingesetzt. In das Kreditantragsverfahren von Porsche bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau habe sich der Ministerpräsident zu keinem Zeitpunkt eingeschaltet.
Alle Beschäftigten von Volkswagen und Porsche würden von einem integrierten Porsche/VW-Konzern profitieren, betonte der Sprecher der Staatskanzlei. Und fügte hinzu: ´Uwe Hück allerdings würde seine Allmacht verlieren. Angesichts des Stils von Uwe Hück kann man dies auch im Interesse von Porsche nur begrüßen!
www.wallstreet-online.de
 Mehr dazu im Info:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,636433,00.html

20.07.2009

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