Rubrikübersicht | Impressum | 06. Juli 2022


Kultur

Die Entdeckung des Friedens: Neuer Roman von Stadtrat Wolfgang Schulz erschienen...

Bild: Neuerscheinung - Entdeckung des Friedens

Neuerscheinung - Entdeckung des Friedens

Ein Pforzheimer Stadtrat hat einen Schlüsselroman geschrieben , der durchaus autobiographische Züge trägt...

Frieden,
äußeren Frieden,
kann es nicht geben, wo der innere Frieden fehlt.

Robert ist ein Kämpfer. Für einen, der 1944 in einer deutschen Kleinstadt geboren wurde, in Verwahrlosung aufwuchs und ein Heim für schwererziehbare Kinder hinter sich gebracht hat, gab es nur zwei Möglichkeiten: Aufgeben und untergehen, oder kämpfen, so lange es geht.

Jahre später ging es nicht mehr um das nackte Überleben. Die Ziele änderten sich, doch der Kampfgeist blieb. Ob im Studium, das er mit Auszeichnung abschloss, oder im Einsatz für mehr soziale Gerechtigkeit, den er in politischen Projekten engagiert und bis zur Selbstaufgabe auslebte, Robert konnte nicht anders.

Ziele, Termine, Unrast, ja Getriebensein füllten sein Leben bis zum Horizont. Frieden war für ihn ein leerer Begriff, allenfalls die Abwesenheit von Krieg.

 

 

Die Entdeckung des Friedens

ist ein vielschichtiges Werk.

 

Wolfgang Schulz

 

erzählt seinen Roman aus der Gegenwart des ersten Jahrzehnts unseres Jahrtausends.

Überzeugt, zu einer wahren Beziehung unfähig zu sein, sucht sein Protagonist Robert zu Beginn des Buches ein neues sexuelles Abenteuer. Doch die erste Begegnung mit Julia verläuft ganz anders. Statt die "sexuelle Ausbeutung auf Gegenseitigkeit" starten zu können, trifft er auf einen erstaunlichen und faszinierenden Menschen mit einer sehr ähnlichen Lebensgeschichte. Robert erkennt bald, dass Julia weniger das Abenteuer sucht, sondern einen Halt, Heimat und Frieden finden will.

Robert schwankt. Er fürchtet, diese Frau zu verletzen, sie nur zu missbrauchen, ihr nicht das geben zu können, was sie seiner Einschätzung nach erwartet. Soll er flüchten, oder sich darauf einlassen?

Seine Neugierde siegt. Es beginnt eine Beziehung, die vom geistigen Austausch ebenso lebt, wie von der körperlichen Liebe.

Schulz schafft es, die Liebesgeschichte voller Emotionalität und aus nächster Nähe zu erzählen, obwohl er sie zugleich als Projektionsfläche für zeitgeschichtliche Ereignisse der letzten 50 Jahre verwendet und darin seine eigenen Missbrauchserlebnisse im Kinderheim ebenso verarbeitet, wie seine Teilhabe an der Gründung von attac-Deutschland und der WASG. Er gibt Einblick in die innerparteilichen Abläufe bei der "Übernahme" der WASG durch die PDS und er schildert, was ihn angetrieben hat, für den Pforzheimer Stadtrat zu kandidieren.

Als Julia schwer erkrankt, erkennt der immer noch kämpferische Robert, dass er vieles loslassen muss, um Hilfe und Versorgung zu organisieren und ihr in schweren Stunden beizustehen. Indem er seiner großen Liebe so immer mehr Raum in seinem Leben einräumt, findet er in der Tragik des fortschreitenden körperlichen Verfalls der Geliebten den Zugang zu seinem tiefen Selbst und entdeckt jenen Frieden, den er vorher nie kennenlernte.


http://www.egon-w-kreutzer.de/Newsletter%20extra/Die%20Entdeckung.html

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