Rubrikübersicht | Impressum | 25. September 2022


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Tag des Zorns: Bundesweiter Protest gegen Rassismus

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Stoppt das Sterben an den Grenzen. Schützt die Menschen nicht die Grenzen

KUNDGEBUNG AM 8.MAI UM 17UHR AUF DEM MARKTPLATZE

ine Vielzahl von migrantischen Organisationen hat nach denrassistischen Morden in Hanau anlässlich des 75. Jahrestag derBefreiung vom Faschismus zu einem bundesweitem Aktionstag gegenRassismus aufgerufen, an dem rassistische Strukturenin unserer Gesellschaft thematisiert werden sollen. Dazu gehören auchdie Forderungen nach "Sofortiger Auflösung von Geflüchtetenlagern anden Grenzen Europas sowie die Abschaffung von Lagerunterkünften fürGeflüchtete, Abschaffung der Residenzpflicht, bessereGesundheitsversorgung geflüchteter Menschen und ein Bleiberecht füralle Menschen mit prekärem Aufenthaltsstatus.Die Seebrücke Karlsruhe schließt sich diesem Aktionstag an. WIR FORDERN......RETTUNG DER GEFLÜCHTETEN AN DEN AUßENGRENZEN!Nach wie vor fliehen Männer, Frauen und Kinder über das Mittelmeernach Europa. Die bereits zuvor lebensgefährliche Fluchtroute ist durchdas Agieren der Mittelmeerländer in der Corona-Krise noch tödlichergeworden. Italien und Malta haben ihre Häfen für privateRettungsschiffe geschlossen. Abgesetzte Notrufe werden von denzuständigen Behörden ignoriert und die private Seenotrettung massivbehindert. Der Tod von Menschen wird dabei bewusst in Kauf genommen.Mitte April wurde ein in Seenot geratenes Boot aus der MaltesischenSuch- und Rettungszone rechtswidrig zurück nach Libyen gebracht. 12Menschen kamen dabei ums Leben. Die Rettung von Menschenleben und dieEinhaltung von Menschenrechten, dürfen nicht an den Außengrenzenenden....
SCHUTZ FÜR GEFLÜCHTETE in den AUFFANGLAGERN!Auf den griechischen Inseln sind zehntausende Flüchtlinge auf engstem Raumzusammengepfercht. Die Lage wird immer bedrohlicher. EineCorona-Infektion würde sich explosionsartig im Lager ausbreiten mitverheerenden bis tödlichen Folgen für die Geflüchteten, die durchihre Fluchtgeschichte oft bereits gesundheitlich geschwächt sind. Unterden gegebenen räumlichen und hygienischen Bedingungen in den Lagern istsocial distancing schlicht unmöglich.Eine sofortige Evakuierung derLager ist nötig um unzählige Menschenleben zu retten!...SCHUTZ UND AUFNAHME AUCH IN KARLSRUHE!Die Stadt Karlsruhe hat sich im Februar 2019 offiziell zum „Sicheren Hafen" erklärt und damit ihre Bereitschaft signalisiert Verantwortung für Menschen auf der Flucht zu übernehmen. Vor einem Monat hat die Stadt ihre Aufnahmebereitschaft für fünf unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge erklärt. Fünf sind nicht genug! Absichtserklärungen sind nicht genug!Erst recht nicht angesichts der aktuell lebensbedrohlichen Situation inden Lagern. Wir rufen die Gemeinderät*innen und die Stadtverwaltung, auf, sichmit anderen „Sicheren Häfen" zu vernetzen und politischen Druckaufzubauen. Wir fordern entschlossenes solidarisches Handeln, ohne Beschränkung auf einige wenige Personen. Hintergrundinformation zur Seebrücke:Die Seebrücke ist eine zivilgesellschaftliche bundes- und europaweite Bewegung, die gegen die auf Abschottung ausgerichteteEU-Flüchtlingspolitik, sowie die Kriminalisierung und Behinderung derprivaten Seenotrettung im Mittelmeer richtet.
PM/SB

07.05.2020

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