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Reseau Alliance: Fluchthilfe tut not !

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Am 1. April 1944, also vor 75 Jahren, ermordeten die Nazis in Karlsruhe 14 Anti-Faschisten aus Frankreich und Belgien.

Seit 2014 steht die von der Stadt Karlsruhe errichtete Stele mit den Namen der Widerstandskämpfer an der Ecke Theodor-Heuss-Allee/ Breslauer Straße in der Nähe des Tatortes, dem früheren Wehrmachts-Schießplatz im Hardtwald.
Die Résistance-Kämpfer gehörten zu „Réseau Alliance", einem Netzwerk, das mit den Anti-Nazi-Alliierten zusammenarbeitete, diese über Truppenbewegungen der Wehrmacht informierte und die bewaffnete Résistance unterstützte.
Wir wollen, dass die Widerstandskämpfer gegen die Nazis, gegen Wehrmacht, Waffen-SS und Gestapo nicht vergessen werden und auch nicht ihr Einsatz bei der Rettung von Verfolgten bzw. Fliehenden: Sie besorgten gefälschte Ausweis-Papiere, um Menschen beim Untertauchen zu helfen, organisierten Verstecke, um Juden vor dem Zugriff der Nazis oder der Milizen der Vichy-Regierung zu retten, oder brachten Flüchtlinge an die Grenze nach Spanien. Gleichzeitig erinnern wir an Menschen in unserer Gegend, die unter Lebensgefahr Fluchthilfe für Verfolgte leisteten, sie versteckten, Unterschlupf boten und so Leben retteten.
In Frankreich ging damals die gefährliche Flucht über die Pyrenäen. Auch heute sind Menschen auf der Flucht vor Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen, Verfolgung und Krieg. Sie versuchen, über meterhohen NATO-Stacheldraht auf spanisches Gebiet zu gelangen oder über das Mittelmeer, um vielleicht einen sicheren Hafen in Europa zu finden.
Flüchtende heute werden diffamiert: Der Begriff "Asyltourismus" deutet die lebensgefährlich und oft tödliche Flucht vor Krieg und Folter zur Urlaubsreise um. Der Kampf der Résistance gegen ein faschistisches Europa und zur Rettung Verfolgter verpflichtet, sich heute für ein solidarisches Europa einzusetzen und Menschenleben zu retten.
Wir laden ein zu einer Veranstaltung am Sonntag, den 7. April, um 11 Uhr an der Erinnerungs-Stele Ecke Theodor-Heuss-Allee/ Breslauer-Straße, verbunden mit dem Gang zum Tatort, der Mauer des Schießplatzes im Hardtwald.
Beiträge und Musik von B. u. G. Brändle, Bürgermeister A. Käuflein, M. Kraushaar-Jettinger, M. Larson und SchülerInnen der Ernst-Reuter-Schule und des Otto-Hahn-Gymnasiums

 

 

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