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Pressemitteilung zur anstehenden Entscheidung des Karlsruher Gemeinderats über die Patenschaft für eine Korvette der Bundesmarine.

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Am 23.10.2018 stimmt der Karlsruher Gemeinderat darüber ab, ob ein Kriegsschiff der Bundesmarine erneut den Namen der Stadt Karlsruhe tragen soll.

Dazu erklärt Michel Brandt, Bundestagsabgeordneter aus Karlsruhe:

"Karlsruhe will die Stadt der Menschenrechte und der Grundrechte sein. Dazu passt die Patenschaft für ein Rettungsschiff, das Menschen auf dem Mittelmeer aus Seenot rettet, aber keinesfalls ein Kriegsschiff. Die Bundesmarine, die an Missionen auf dem Mittelmeer beteiligt ist, wird nicht gezielt zur Rettung Schiffbrüchiger eingesetzt, während die Rettungsorganisationen an ihrer humanitären Arbeit gehindert werden. Es gibt gar keinen Grund, warum Karlsruhe die unmenschliche Patenschaft für ein Kriegsschiff beibehalten sollte. Diese Tradition stammt aus dem autoritären Kaiserreich. Die Kriegsschiffe mit dem Namen "Karlsruhe" waren an zwei Weltkriegen beteiligt, die aus Deutschland hervorgingen und viel Leid über die Menschheit brachten. Nichts worauf wir stolz sein könnten.
DIE LINKE fordert Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup auf, sich bei den zivilen Hilfsorganisation, die Seenotrettungsschiffe betreiben um eine Patenschaft zu bemühen. Er sollte sich dafür einsetzen, dass dieses Rettungsschiff unter deutscher Flagge fahren kann und er muss Karlsruhe zum sicheren Hafen für gerettete Flüchtlinge erklären. Das wäre das passende Bild für die Stadt der Menschen- und Grundrechte."
PM/Li

19.10.2018

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