Rubrikübersicht | Impressum | 22. Juni 2024


Leserbriefe

Die Linke kritisiert Abstimmung im Europaparlament zur Gentechnik

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Das Europäische Parlament hat heute über einen Gesetzesvorschlag zu neuen Gentechniken bei Pflanzen abgestimmt.

Die Spitzenkandidatin der Partei Die Linke, Carola Rackete, sieht in dem Vorschlag das Ergebnis massiven Lobbyismus und erklärt:

»Gentechnisch veränderte Produkte sollen ohne Risikoprüfung auf den Markt kommen - das ist das Ergebnis von massivem Lobbyismus durch Saatgut-Konzerne, die sich von Patenten auf gentechnisch veränderte Samen Milliardengewinne versprechen. Gentechnik bereichert nur die großen Konzerne wie Bayer, Cortega und Syngenta. Gleichzeitig ist Gentechnik teuer, hilft nicht gegen den Hunger auf der Welt und es lauern unvorhersehbare Risiken. Wie zuletzt häufiger stimmen Liberale, Konservative und Rechte im Europaparlament für noch mehr Konzernprofite, was bei 25.000 Lobbyisten in Brüssel kein Wunder ist.

Gentechnik braucht mindestens Risiko-Abwägung, Kennzeichnung und Nachverfolgbarkeit! Sonst schaffen wir Sicherheit und Wahlfreiheit für die Bauern und die Konsumenten ab. Auch ins Dickicht der Lobbys muss Transparenz gebracht werden, damit sich solche Entscheidungen nicht wiederholen: wir fordern ein verpflichtendes Lobbyregister für die EU.«

PM

08.02.2024

· Kritik an Stromnetzübernahme von Tennet
· Neben dem Preis ist das Angebot entscheidend: Das 49-Euro-Ticket wird nur da gekauft, wo auch im ausreichenden Maße Busse und Bahnen fahren. Das ist insbesondere im ländlichen Raum allzu oft nicht der Fall. Daher fordert das Bündnis, dass der öffentliche Nah- und Regionalverkehr in der Stadt und mehr noch auf dem Land ausgebaut und barrierefrei wird. Dafür müssen Bund und Länder stärker in die Finanzierungsverantwortung für den gesamten ÖPNV gehen. Der kommunale ÖPNV ist heute in seinem Bestand bedroht, weil die Kommunen mit der Finanzierung allein gelassen werden. Wenn der Ausbau- und Modernisierungspakt von Bund und Ländern ein leeres Versprechen bleibt, werden die steigenden Kosten für Instandhaltung, Betrieb und attraktive Arbeitsbedingungen im ÖPNV für einen Rückbau sorgen statt für einen Ausbau.
· VCD empfiehlt: Wie kluge Verkehrspolitik und Sparen vereinbar sind
· 20 Jahre Vision Zero: Immer noch zu viele Verkehrstote
· Gestaltungsmöglichkeiten für die Kommune und sichere Mobilität für alle


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