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16. Mai 2022

Termine

Zeit für Veränderung! Gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft!

Bild:

Große Demonstrationen in Berlin im Vorfeld der Wahlen 2021 angekündigt#

Corona hat erneut vor Augen geführt: Es braucht dringend Lösungen für
die drängenden Fragen unserer Zeit. Die Bündnisse Wer hat der gibt,
#unteilbar, Wohnen für alle, Öffentlich statt Privat - Gemeinsam auf die Straße!,
Fridays for Future und Deutsche Wohnen & Co enteignen werden deshalb mit großen
Demonstrationen und anderen Aktionen in Berlin im August und September
vor den Wahlen auf die Straße gehen.

Die Folgen der Klimakrise sind drastisch sichtbar und betreffen heute
bereits Millionen Menschen. Weltweit steigt die Zahl bewaffneter Konflikte.
Immer mehr Menschen sind auf der Flucht. Jedes Jahr sterben Tausende vor den
abgeschotteten Außengrenzen Europas.
Der gesellschaftliche Reichtum konzentriert sich in immer weniger
Händen. Die soziale Ungleichheit wird größer. In vielen Bereichen öffentlicher
Daseinsvorsorge, etwa dem Gesundheitswesen, wird die Privatisierung weiter
vorangetrieben. Die Mieten steigen weiter, die Wohnungs- und Obdachlosigkeit wächst.
Rassistische Ausgrenzung und andere Diskriminierungen sind allgegenwärtig.
Gleichzeitig stagnieren vielfach die Löhne - und durch die Corona-Krise kommt es zu
Einkommenseinbußen.

Es reicht - und das schon lange. Zeit für Veränderung!
Wir wollen eine solidarische und klimagerechte Gesellschaft, in der alle
Menschen frei und selbstbestimmt leben können und in der die Erfüllung
menschlicher Grundbedürfnisse nicht länger dem Markt überlassen ist.
Deswegen gehen wir entschlossen und laut, bunt und vielfältig auf die
Straße: Für eine Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Armut, ohne Zwangsräumungen und
Wohnungslosigkeit, ohne Flucht und Hunger, ohne Klimakrise und
Ausbeutung, ohne Rassismus und Krieg.

Zusammen können wir viel erreichen: Eine gerechte und solidarische
Gesellschaft ist möglich!

Wer hat der gibt
(Demonstration am 21.08.21)
Die Ungleichverteilung von Vermögen hat absurde Ausmaße erreicht: die
oberen zehn Prozent baden in ihren Geldspeichern, die untere Häfte der
Bevölkerung hat kein Geld fürs Schwimmbad. Angesichts dieser sozialen Schieflage, aber
auch eines notwendigen ökologischen Umbaus, können wir uns als Gesellschaft
die Reichen nicht mehr leisten. Wir fordern die Umverteilung des Reichtums.
Wer hat, der gibt!
werhatdergibt.org

Bündnis #unteilbar
(Demonstration am 04.09.21)
Stoppen wir die zunehmende soziale Spaltung der Gesellschaft! Das
Bündnis #unteilbar steht für Solidarität und soziale Gerechtigkeit ein und
demonstriert gegen
Rassismus und Ausgrenzung. Das breite zivilgesellschaftliche Bündnis aus
über 300 Organisationen macht im Vorfeld der Wahlen unmissverständlich klar:
Wir lassen nicht zu, dass soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte und
Klimaschutz gegeneinander ausgespielt werden.
www.unteilbar.org

Wohnen für Alle: Gemeinsam gegen hohe Mieten und Verdrängung
(Demonstration am 11.09.21)
Trotz vielfach stagnierender Löhne und Einkommenseinbußen während der
Corona-Krise steigen die Mieten weiter. Die Wohnungslosigkeit nimmt zu.
Viele Menschen müssen einen immer größeren Anteil ihres Einkommens für
überhöhte Mieten aufbringen. Wir sind ein breiter Zusammenschluss unter
Beteiligung der Kampagnen/ Bündnisse "#Mietenwahnsinn", "Mietenstopp" und "Deutsche
Wohnen & Co enteignen" und gehen am 11.09. für einen radikalen Kurswechsel in
der Mieten- und Wohnungspolitik auf die Straße: Wohnen ist Menschenrecht und
darf keine Ware sein!"
mietendemo.org

Gemeinsam auf die Straße!
(Demonstration am 18.09.21)
Die Organisator*innen der Demonstration „Gemeinsam auf die Straße" am
18. September rufen zur solidarischen Unterstützung der Aktionen und
Demonstrationen sozialer Bündnisse im August und September in Berlin
auf:
Gerlinde Schermer vom „Wassertisch": „Egal ob Wohnen, Wasser,
Krankenhäuser, Schulreinigung oder S-Bahn: Marktorientierung und Privatisierung haben
gravierende Mängel verursacht. Die Privatisierung der Daseinsvorsorge
muss gestoppt und umgekehrt werden!"
gemeinsamaufdiestrasse.de

Fridays for Future
(Globaler Aktionstag am 24.09.21)
Die Klimakrise ist schon längst kein Problem der fernen Zukunft, sondern
bedroht hier und heute unsere Lebensgrundlagen. Am 24. September streiken wir
daher weltweit und auch in Berlin mit Hunderttausenden für Klimagerechtigkeit
und eine zukunftsfähige Gesellschaft. Statt Geld für Kohle, Öl und Gas brauchen
wir sozial gerechten Klimaschutz jetzt. Diese Veränderungen können wir nur
gemeinsam schaffen!
fridaysforfuture.de/allefuersklima

Deutsche Wohnen & Co enteignen
(Abstimmung am 26.09.21)
Große Immobilienkonzerne spekulieren mit unseren Wohnungen und machen
fette Profite. Die Politik reagiert nur halbherzig und kurzlebig - seit
Jahrzehnten. Das nehmen wir nicht länger hin. Am 26.09. hat Berlin die Wahl: Ja zum
Volksentscheid!
Ja zur Vergesellschaftung! Schluss mit dem Mietenwahnsinn. Gemeinsam mit
den anderen sozialen Bündnissen kämpfen wir auch über den Wahltag hinaus für
eine solidarische Stadt: bezahlbar und lebenswert für alle.
www.dwenteignen.de


Pressemitteilung der Bündnisse „Wer hat der gibt", „#unteilbar", „Wohnen
für alle", „Öffentlich statt Privat - Gemeinsam auf die Straße!", Fridays for
Future und „Deutsche Wohnen & Co enteignen"

17.08.2021

· Ausstellung young rebellion
· Aufruf für den Ostermarsch 2022 in Stuttgart
· Nachbarschaftsfest am Samstag, 02.04.2022 von 11 - 20 Uhr
· Mahnwache gegen Ukrainekrieg und weltweite Aufrüstung
· Die Klimakrise ist jetzt.


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