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75 Jahre Kriegsende und Befreiung am 08.05.2020 : Gedenkfeier am ehemaligen Gestapogefängnis in Pforzheim

Bild: Stele beim ehemaligen Gestapogefängnis bei der Einweihung

Stele beim ehemaligen Gestapogefängnis bei der Einweihung

Faschismus und des Militarismus durch die vereinten Anstrengungen von Alliierten und antifaschistischem Widerstand gerade erst losgeworden. Unsere Wachsamkeit ist gefordert. Da sind militaristische Zumutungen wie das 2%-Aufrüstungsziel der NATO. Vor dem riskanten US-Manöver "Defender 2020" hat uns die Corona-Krise offenbar gerade noch bewahrt. Ständig geht die Abschottung und
Militarisierung der EU weiter, unter anderem mit einer intensivierten französisch-deutschen Kooperation in der Rüstungspolitik - siehe das gemeinsame Projekt des Kampfflugzeug-Systems FCAS. All diese Entwicklungen mahnen uns, sie aus der vom 8. Mai 1945 herrührenden Verpflichtung zum Frieden heraus zu benennen und dagegen aufzustehen. Insbesondere die Durchsetzung des Appells von UN-Generalsekretär Guterres zu einem sofortigen weltweiten Waffenstillstand ist schon jetzt die Forderung der Stunde. Der 8. Mai 1945 war ein Tag der Befreiung. Im Schwur von Buchenwald verschworen sich damals Opfer und Gegner des Nazismus zum Aufbau einer Welt des Friedens und der Freiheit. 75 Jahre später, am 8. Mai 2020 befinden wir uns mit der Corona-Krise unerwartet in einer Situation, die die am 8. Mai 1945 in Erinnerung ruft. Angesichts der weltweiten Verwerfungen kann es kein "Weiter So" geben. Es
steht ein Neuaufbruch an, so unklar umrissen er noch sein mag. Ahnungsvoll gewiss zeichnet sich ab: Die Zeit nach Corona muss ein Zeitalter der Solidarität sein. In diesem Zusammenhang müssen wir den 8. Mai in den Blick nehmen. Solidarität, Armutsbekämpfung, Empathie mit Geflüchteten, Vernetzung von Politik und Grassroot-Initiativen zum Frieden mit der Schöpfung, zu internationaler Gerechtigkeit, zu Abrüstung und gerechten Wirtschaftsstrukturen - all das muss von jetzt an mehr und mehr Hand in Hand gehen.Wir möchten uns an diesem Tag dem Appell der hochbetagten Auschwitzüberlebenden und unermüdlichen Kämpferin gegen den Faschismus Esther Bejarano anschließen, den 8. Mai so wie bei vielen unserer Nachbarn auch im bundesdeutschen Kalender zu einem Feiertag zu machen.Unser Anliegen ist es, eine breite Öffentlichkeit für die Bedeutung dieses Tages zu schaffen. Wir werden am 8. Mai dadurch gedenken, dass wir Blumen an Orten des
Widerstandes gegen Krieg und Faschismus niederlegen*. Dazu haben wir beispielhaft die Stele vor dem ehemaligen GESTAPO-Gefängnis in der Bahnhofstraße in Pforzheim ausgewählt. Beginn der unter den derzeitigen Auflagen für 30 Personen angemeldeten Veranstaltung ist am

F r . , 0 8 . 0 5 . 2 0 2 0 ist um 1 7 U h r,  an der Stele (nahe Abgang Blumenhof)

Christof Grosse (pax christi,
Initiative gegen Rechts)Rüdiger Jungkind (DGB Kreisverband Pforzheim/Enzkreis)DGB Kreisverband Pforzheim/Enzkreis u.a. Organisatoren

 

05.05.2020

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· Am Weltkindertag, 20. September, im Rahmen der Kindergesundheitswochen ein Film zur Kinderarmut
· Bundesweite Kinder-Fahrraddemos am 24. und 25. September
· Exekution von vier Zwangsarbeitern auf dem Ettlinger Wattkopf 1945
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