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Leserbriefe

ver.di Baden-Württemberg zum Stopp der Ausbaupläne für die Neckarschleusen

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ver.di Baden-Württemberg zum Stopp der Ausbaupläne für die Neckarschleusen durch den Bund, über den die Stuttgarter Zeitung heute berichtet.

Hanna Binder, stellvertretende ver.di Landesbezirksleiterin: "Die jahrelange Hängepartie für die Verlängerung der Schleusen hat zu einem enormen Investitionsstau geführt. Noch viel schlechter als zu kurze Schleusen sind kaputte Schleusen und Wehre. Wenn Baden-Württemberg Wirtschaftsstandort erster Klasse bleiben soll, darf es keine Wasserstraße zweiter Klasse im Land geben. Die bisher vorgesehenen Mittel müssen jetzt umgehend und vollumfänglich in die Sanierung gesteckt werden. Damit die umweltfreundlichste Möglichkeit, Güter durchs Land zu transportieren, eine Zukunft hat."
Ver.di

14.09.2023

· Neben dem Preis ist das Angebot entscheidend: Das 49-Euro-Ticket wird nur da gekauft, wo auch im ausreichenden Maße Busse und Bahnen fahren. Das ist insbesondere im ländlichen Raum allzu oft nicht der Fall. Daher fordert das Bündnis, dass der öffentliche Nah- und Regionalverkehr in der Stadt und mehr noch auf dem Land ausgebaut und barrierefrei wird. Dafür müssen Bund und Länder stärker in die Finanzierungsverantwortung für den gesamten ÖPNV gehen. Der kommunale ÖPNV ist heute in seinem Bestand bedroht, weil die Kommunen mit der Finanzierung allein gelassen werden. Wenn der Ausbau- und Modernisierungspakt von Bund und Ländern ein leeres Versprechen bleibt, werden die steigenden Kosten für Instandhaltung, Betrieb und attraktive Arbeitsbedingungen im ÖPNV für einen Rückbau sorgen statt für einen Ausbau.
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