Rubrikübersicht | Impressum | 21. Juni 2024


Leserbriefe

Umwelt- und Verkehrsverbände begrüßen neues Nahverkehrsdreieck für Stuttgart

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Zusätzliche Infrastruktur für Eisenbahnknoten 2040 erforderlich

Die heute vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg vorgestellten Pläne für den Eisenbahnknoten Stuttgart 2040 in Form eines Nahverkehrsdreiecks unter Einbeziehung der Panoramabahn und neuer Strecken zwischen Feuerbach und Cannstatt werden von den Umwelt- und Verkehrsverbänden begrüßt.

„Für die Einhaltung der Klimaziele wird über Stuttgart 21 hinaus weitere Eisenbahninfrastruktur benötigt", stellt BUND-Landesgeschäftsführer Martin Bachhofer fest.

„Die vertiefte Diskussion über die Ergänzungsstation bringt nun im Ergebnis sogar noch eine leicht bessere verkehrliche Lösung als nur die Ergänzungsstation. Das Nahverkehrsdreieck entspricht weitgehend dem Tangen-S-Bahn-Vorschlag des VCD aus dem Jahr 2005", kommentiert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

PRO Bahn Landesvorsitzender Joachim Barth erklärt: „Es zeigt sich, dass zur Bewältigung des zukünftig zu erwartenden Verkehrswachstums zusätzliche Ausbauten der Eisenbahninfrastruktur notwendig sind".

Stefan Frey vom Landesvorstand des Landesnaturschutzverbandes stellt fest: „Die hohe Bedeutung der Panoramabahn wird durch die Untersuchung eindrücklich bestätigt".

Aus Sicht der Verbände müssen sich nun alle Beteiligten, insbesondere auch die Stadt Stuttgart, für eine rasche Realisierung dieser Maßnahmen einsetzen.
VCD

15.03.2023

· Neben dem Preis ist das Angebot entscheidend: Das 49-Euro-Ticket wird nur da gekauft, wo auch im ausreichenden Maße Busse und Bahnen fahren. Das ist insbesondere im ländlichen Raum allzu oft nicht der Fall. Daher fordert das Bündnis, dass der öffentliche Nah- und Regionalverkehr in der Stadt und mehr noch auf dem Land ausgebaut und barrierefrei wird. Dafür müssen Bund und Länder stärker in die Finanzierungsverantwortung für den gesamten ÖPNV gehen. Der kommunale ÖPNV ist heute in seinem Bestand bedroht, weil die Kommunen mit der Finanzierung allein gelassen werden. Wenn der Ausbau- und Modernisierungspakt von Bund und Ländern ein leeres Versprechen bleibt, werden die steigenden Kosten für Instandhaltung, Betrieb und attraktive Arbeitsbedingungen im ÖPNV für einen Rückbau sorgen statt für einen Ausbau.
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