Rubrikübersicht | Impressum | 21. Juni 2024


Leserbriefe

Tarifrunde Einzelhandel sowie Großhandel Baden-Württemberg ? Warnstreiks werden fortgesetzt

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Im Einzelhandel ruft die Gewerkschaft ver.di heute erneut in mehreren Städten des Landes zu ganztägigen Warnstreiks auf: U. a. in Mannheim-Heidelberg, Karlsruhe-Pforzheim mit Umgebung, Stuttgart mit Umgebung, Reutlingen, Göppingen, Ulm, Freiburg und Konstanz.

Betroffen sind u. a. die Unternehmen Kaufland, H&M, Ikea, Galeria Karstadt Kaufhof, Primark, Zara und OBI.
Zudem wird heute im Großhandel bei mehreren Edeka-Lagerstandorten gestreikt. Betroffen sind die Lager in Heddesheim, Ellhofen und Balingen sowie eine Edeka-Foodservice-Filiale in Schorndorf.

Ca. 250 Streikende aus dem Einzelhandel versammeln sich ab 9 Uhr 45 am Gewerkschaftshaus in Stuttgart. Von dort gehen sie ab 10 Uhr 15 in einem gemeinsamen Demonstrationszug durch die Stuttgarter Innenstadt. Ab 11 Uhr findet eine Abschlusskundgebung am Karlsplatz statt.

Mit den Arbeitsniederlegungen soll Druck auf die Arbeitgeberseite in den laufenden Tarifverhandlungen gemacht werden (die Streikenden von Galeria wollen - in separater Tarifrunde - einen Tarifvertrag für Galeria erreichen, der die Tarifbindung an die Tarifverträge des Einzel- und Versandhandels herstellt).

Im Einzelhandel wie im Groß- und Außenhandel fanden bisher jeweils zwei Verhandlungsrunden statt, die erfolglos zu Ende gegangen sind.

ver.di fordert in beiden Teilbranchen u. a. Tariferhöhungen um 13 % (Großhandel) bzw. 15 % (Einzelhandel) für eine Laufzeit von 12 Monaten. Die bisherigen Angebote der Arbeitgeber wurden von ver.di als völlig unzureichend abgelehnt.

Die nächsten Verhandlungstermine:
- Einzelhandel: 3. Verhandlung am 23. Juni
- Großhandel: 3. Verhandlung am 19. Juni
PM/Ver.di

09.06.2023

· Neben dem Preis ist das Angebot entscheidend: Das 49-Euro-Ticket wird nur da gekauft, wo auch im ausreichenden Maße Busse und Bahnen fahren. Das ist insbesondere im ländlichen Raum allzu oft nicht der Fall. Daher fordert das Bündnis, dass der öffentliche Nah- und Regionalverkehr in der Stadt und mehr noch auf dem Land ausgebaut und barrierefrei wird. Dafür müssen Bund und Länder stärker in die Finanzierungsverantwortung für den gesamten ÖPNV gehen. Der kommunale ÖPNV ist heute in seinem Bestand bedroht, weil die Kommunen mit der Finanzierung allein gelassen werden. Wenn der Ausbau- und Modernisierungspakt von Bund und Ländern ein leeres Versprechen bleibt, werden die steigenden Kosten für Instandhaltung, Betrieb und attraktive Arbeitsbedingungen im ÖPNV für einen Rückbau sorgen statt für einen Ausbau.
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