Rubrikübersicht | Impressum | 30. Juni 2022


Leserbriefe

Initiative gegen Rechts demonstriert erfolgreich gegen Rechtsradikale fordert jedoch mehr Engagement der Stadtverwaltung

Bild: Demonstranten ziehen  Leopoldplatz zum Bahnhof (Foto:ron)

Demonstranten ziehen Leopoldplatz zum Bahnhof (Foto:ron)

Die Initiative gegen Rechts Pforzheim bewertet die Protestaktionen gegen die rechte Fackelmahnwache am Pforzheimer Gedenktag als Erfolg.

Bei dem friedlichen Demonstrationszug durch die Innenstadt, vom Platz der Synagoge zum Bahnhof, beteiligten sich rund 300 Personen.

An der Demonstration beteiligten sich unter anderem Vertreter von Gewerkschaften, Kirchen und Parteien. Neben dem Landtagsabgeordneten Felix Herkens waren auch die Bundestagsabgeordneten Stephanie Aeffner und Katja Mast bei der Demonstration zum Bahnhof dabei.

Christof Grosse, Sprecher der Initiative gegen Rechts Pforzheim: „Nachdem die Stadt Pforzheim in diesem Jahr einmal mehr nicht den Versuch unternommen hat, den teilweise vorbestraften und gewaltbereiten rechtsradikalen ihre Fackelmahnwache auf dem Wartberg zu verbieten, haben wir uns in der antifaschistischen Pflicht gesehen heute auf die Straße zu gehen."

Christian Schmidt, Sprecher der Initiative gegen Rechts Pforzheim: „Wir beobachten mit großem Unverständnis, wie die Stadtverwaltung jedes Jahr aufs neue einknickt, wenn es darum geht demokratiefeindlichen Rechtsradikalen ihre Veranstaltung zu untersagen. In einer Stadt mit dieser Geschichte muss die Verwaltung deutlichere Zeichen setzen, anstatt halbherzig geplante Gedenktage durchzuführen."

Die Initiative gegen Rechts zeigt sich sehr enttäuscht vom Vorgehen der Stadtverwaltung bei der Planung des Pforzheimer Gedenktages. So wurde z.B. die Demonstration der Initiative gegen Rechts durch die Innenstadt nicht in den städtischen Flyer zum 23. Februar aufgenommen und das Programm viel zu spät der Öffentlichkeit vorgestellt. Außerdem wurde seitens der Stadt auf die, vom „Bündnis Pforzheim nazifrei" initiierte, Beschallung des Wartbergs mit Musik und damit der rechtsradikalen Veranstaltung verzichtet.
PM/IgR

24.02.2022

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