Rubrikübersicht | Impressum | 13. Juni 2024


Leserbriefe

Erste Vereinbarungen in Metall- und Edelmetallbetrieben im Enzkreis zum Deutschlandticket als Jobticket

Initiative von Betriebsräten und der IG Metall Pforzheim zeigt Wirkung

Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs dringend notwendig.
„Mit den Firmen Witzenmann, AGOSI, OBE und Daub haben nach Angaben der IG Metall Pforzheim die ersten Firmen aus der Metall- und Edelmetallindustrie den Weg für die Nutzung des Deutschlandtickets als Jobticket für ihre Beschäftigten freigemacht," so der Sprecher der IG Metall Pforzheim, Arno Rastetter.
„Damit können die Beschäftigten dieser Betriebe das Ticket zu deutlich geringeren Preisen nutzen. Angeboten werden die Tickets in den Betrieben zu Preisen zwischen 25,- und 34,30 Euro. Für Auszubildende gibt es das Ticket teilweise noch günstiger oder sogar ganz kostenfrei," so Rastetter weiter
Damit leisten diese Betriebe einen weiteren Beitrag zu einem umweltfreundlichen Berufs- und Nahverkehr.
Neben der Möglichkeit verstärkt im Homeoffice zu arbeiten und das E-Bike Leasing zu nutzen ist dies ein weiterer Baustein in Richtung eines CO² freien Weg zur Arbeit.
Nach Informationen der IG Metall Pforzheim wird in fünf weiteren Betrieben derzeit zwischen Betriebsrat und Geschäftsleitung zu diesem Thema noch verhandelt, darunter auch bei Mahle in Mühlacker. Zahlreiche Rückmeldungen stünden noch aus.
Vor den politischen Verantwortlichen erhofft sich die IG Metall die Integration von alternativen Angeboten wie z.B. JugendticketBW für Azubis- und Studierende in Baden-Württemberg zum kostengünstigeren Erwerb des Deutschlandtickets. Ebenso sollten die Verantwortlichen schnellstens eine einheitliche Mitnahmemöglichkeit von Fahrädern klären um dadurch das Angebot noch attraktiver zu machen.
Eine gute Überlegung wert wäre sicher auch das Ticket für Bürgergeldempfänger*innen und Senior*innen günstiger abzugeben und hier nicht gesonderte Angebote beizubehalten, so die Anregung Rastetters.
Darüber hinaus muss der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs dringend vorangetrieben werden. Erforderlich seinen hierzu, die Erhöhung der Kapazitäten und eine gute Bezahlung der Beschäftigten sowie neue Verbindungen. So macht eine Unterstützung des Jobtickets bei einigen Firmen schon deshalb keinen Sinn, weil diese mit öffentlichen Verkehrsmitteln nahezu nicht erreichbar sind. So sei es für Beschäftigte in Straubenhardt zwar noch möglich den Betrieb von Pforzheim aus mit dem Bus zu erreichen aus Richtung Karlsruhe oder Bad Herrenalb sei es jedoch nahezu unmöglich, so die IG Metall Pforzheim in ihrer Presseerklärung.
PM/IGM

10.05.2023

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