Rubrikübersicht | Impressum | 22. Juni 2024


Leserbriefe

Ein Bus voller Perspektiven

Bild: Bildunterschrift Aeffner_ml-Style: Unterwegs für die Jugend - Stephanie Aeffner im Gespräch mit Kristina Heidenreich, Joscha Stahl, Maren Bieberich, Marina Brekalo und Gabi Esposito (von rechts). Foto

Bildunterschrift Aeffner_ml-Style: Unterwegs für die Jugend - Stephanie Aeffner im Gespräch mit Kristina Heidenreich, Joscha Stahl, Maren Bieberich, Marina Brekalo und Gabi Esposito (von rechts). Foto


Stephanie Aeffner besucht das "ml-StYLe-Mobil" bei seinem Stopp in Knittlingen


Das mobile Angebot unterstützt Jugendliche beim Übergang von Schule zu Beruf

Knittlingen. Fertig mit der Schule - und dann? Viele junge Menschen stellen sich diese Frage. Bei der Suche nach der richtigen Antwort unterstützt das Team von ml-StartYourLife, kurz: ml-StYLe. Das Beratungsangebot des Vereins miteinanderleben hilft jungen Menschen aus dem Enzkreis beim Übergang von Schule zu Beruf - und das kostenlos, niedrigschwellig und bedarfsorientiert. Seit Mai wird das Angebot durch das "ml-StYLe-Mobil" ergänzt. Mit diesem tourt das Team durch die Gemeinden des Enzkreises, um die Heranwachsenden zwischen 14 und 27 Jahren dort abzuholen, wo sie zu Hause sind. Beim Stopp in Knittlingen hat Stephanie Aeffner sich im Rahmen ihrer Sommertour mit den Verantwortlichen zu dem Projekt ausgetauscht. "Der Weg in die Berufswelt ist nicht immer leicht. Aufsuchende Angebote wie das ml-StYLe-Mobil eröffnen direkt vor Ort gerade jenen Perspektiven, die für sich selbst häufig wenig Möglichkeiten sehen. Diese wertvolle Arbeit für die Jugend zahlt sich nicht nur für die Betroffenen, sondern mit Blick auf den Fachkräftemangel für uns alle aus, weswegen ich mich sehr freue, dass für den Erwerb des Busses Mittel aus dem ,Aufholen nach Corona'-Programm des Bundes zum Einsatz kamen", so die grüne Bundestagsabgeordnete für Pforzheim und den Enzkreis.

Getragen wird das Projekt durch Mittel des Europäischen Sozialfonds und des Landes Baden-Württemberg in Kofinanzierung mit dem Jugendamt Enzkreis. Neben praktischen Hilfen wie der Unterstützung beim Verfassen von Lebensläufen oder Bewerbungsschreiben, die dank Laptop und mobilem Drucker direkt im Bus erstellt werden können, mache die persönliche Betreuung der Klient*innen einen großen Teil der Arbeit aus - Tendenz steigend. "Der Bedarf an Unterstützung ist stetig gewachsen und mit ihm auch die Zahl der Jugendlichen, die mit psychischen Belastungen zu uns kommen", berichtet Teamleiterin Gabi Esposito. Die Bearbeitung der mitunter sehr vielfältigen Problemlagen erfordere viel Zeit und Vertrauensarbeit. Niedrigschwellige Angebote wie das ml-StYLe-Mobil markierten dabei häufig den Erstkontakt. "Auf diese Art öffnen sie sich langsam und bauen eine Beziehung zu uns auf", erklärt Marina Brekalo. Rund 80 Klient*innen mit intensivem Unterstützungsbedarf, die monate- oder sogar jahrelang begleitet werden, zähle das Team derzeit, ergänzt ihr Kollege Joscha Stahl. Dank des guten Netzwerkes mit der Schulsozialarbeit, dem Jobcenter sowie sozialen Angeboten und Einrichtungen könne das Team bei Bedarf an weitere Hilfsstellen vermitteln, um die jungen Menschen Schritt für Schritt beim Abbau ihrer Hürden in die Berufswelt zu unterstützen. Eine herausfordernde Aufgabe, die das Team aber mit Herzblut verfolgt, wie die stellvertretende Geschäftsführerin von miteinanderleben, Maren Bieberich, erklärt: "Wir wollen, dass die Jugendlichen nicht verloren gehen und die Unterstützung erfahren, die sie brauchen, um ihren Weg zu gehen."

 

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Wahlkreisbüro Stephanie Aeffner, MdB
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

 

24.08.2023

· Kritik an Stromnetzübernahme von Tennet
· Neben dem Preis ist das Angebot entscheidend: Das 49-Euro-Ticket wird nur da gekauft, wo auch im ausreichenden Maße Busse und Bahnen fahren. Das ist insbesondere im ländlichen Raum allzu oft nicht der Fall. Daher fordert das Bündnis, dass der öffentliche Nah- und Regionalverkehr in der Stadt und mehr noch auf dem Land ausgebaut und barrierefrei wird. Dafür müssen Bund und Länder stärker in die Finanzierungsverantwortung für den gesamten ÖPNV gehen. Der kommunale ÖPNV ist heute in seinem Bestand bedroht, weil die Kommunen mit der Finanzierung allein gelassen werden. Wenn der Ausbau- und Modernisierungspakt von Bund und Ländern ein leeres Versprechen bleibt, werden die steigenden Kosten für Instandhaltung, Betrieb und attraktive Arbeitsbedingungen im ÖPNV für einen Rückbau sorgen statt für einen Ausbau.
· VCD empfiehlt: Wie kluge Verkehrspolitik und Sparen vereinbar sind
· 20 Jahre Vision Zero: Immer noch zu viele Verkehrstote
· Gestaltungsmöglichkeiten für die Kommune und sichere Mobilität für alle


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