Rubrikübersicht | Impressum | 30. November 2022


Leserbriefe

49-Euro-Ticket: Fortschritt für die Verkehrswende, aber für viele zu teuer

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Die Verkehrsministerkonferenz endete heute mit einer Einigung zu einem Nachfolgemodell für das 9-Euro-Ticket.

Die Vorsitzende des ökologischen Verkehrsclubs VCD, Kerstin Haarmann, begrüßt den Kompromiss zwischen Bund und Ländern, fordert aber auch ein ergänzendes Sozialticket und Junge-Leute-Ticket für maximal 29 Euro pro Monat.

 

„Die Einigung auf ein deutschlandweit gültiges Ticket für 49 Euro im Monat ist ein großer Fortschritt - sowohl für die Fahrgäste, als auch für die Verkehrswende insgesamt. Endlich wird der undurchsichtige Tarifdschungel durch ein deutschlandweit gültiges Ticket ersetzt", so Haarmann.

49 Euro pro Monat ist für Pendler*innen ein guter Preis. Für viele ist das neue Ticket jedoch schlicht zu teuer. Gerade für Menschen mit wenig Geld bedeutete das 9-Euro-Ticket eine nie dagewesene Form von Freiheit und Mobilität. Mit dem aktuellen Modell blieben sie weiter abgehängt. Daher fordert der VCD: Es muss auch ein monatlich erhältliches Sozialticket sowie ein vergünstigtes Ticket für Schüler*innen und Azubis für maximal 29 Euro pro Monat geben. Außerdem sollten Kinder mindestens bis zum 10. Lebensjahr im Nah- und Regionalverkehr generell kostenlos fahren können.

„Jetzt muss die Politik dafür sorgen, dass das Ticket tatsächlich zum Jahreswechsel kommt und für alle bezahlbar ist", stellt Haarmann klar.
PM

13.10.2022

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Diskussion


49 euro Ticket ist ein erster Schritt. Billiger als derzeit viele Schülermontaskarten, gerade für die Bewohnerinnen von ländlichen Gebieten.
Es sollte aber nicht zwangsweise ein Jahresticket erworben werden müssen.
Für Bürgergeldempfängerinnen und deren Kinder sollten billigere Tickets eingerichtet werden,also ein 19? ticket


Autor: Andreas Mayer
14.10.2022 - 22.24

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