Rubrikübersicht | Impressum | 07. Oktober 2022


Leserbriefe

1. Jahrestag der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan

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Anlässlich des Jahrestags der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan hat Fridays for Future am 13.08.2022 die Demonstrationen in Berlin und Hamburg unter dem Motto #DontForgetAfghanistan unterstützt.

Darüber hinaus schließen sich die Aktivist*innen der Forderung nach einem sofortigen Aufnahmeprogramm an.
Die Bewegung äußert sich in Solidarität mit allen Menschen in Afghanistan, die einer dreifachen Krise gegenüberstehen: dem Regime der Taliban, der wirtschaftlichen Krise und der Klimakrise.


Während auch die afghanischen Klimagerechtigkeitsaktivist*innen seit einem Jahr jeden Tag um ihr Leben fürchten müssen, werden alle gefährdeten Afghaner*innen in dieser Situation mit leeren Versprechen hingehalten. Das Aufnahmeprogramm müsse jetzt eingesetzt werden, statt diejenigen an der Front der Krise weiter im Stich zu lassen, fordert Fridays for Future. Klimaaktivist*innen werden in solchen Programmen häufig nicht berücksichtigt. Das müsse sich diesmal ändern, denn sie seien von autoritären Regimen stark bedroht.


"Ich bin eine afghanische Klimaaktivistin und wir fordern die Öffnung des deutschen humanitären Programms! Die Menschen in meiner Heimat leiden unter den multiplen Krisen von Unterdrückung, Hunger und der Klimakatastrophe. Die Stimmen der afghanischen Klimaaktivist*innen sind bedroht und müssen in die Evakuierungsbemühungen einbezogen werden! Die Leben von Aktivist*innen zählen", so eine anonyme Aktivistin von Fridays for Future Afghanistan.

 

Zusätzlich dazu, dass sich die afghanische Zivilgesellschaft in einer wirtschaftlichen Krise und in einer Hungerkrise befindet, gehört Afghanistan zu den Ländern, die am stärksten von der Klimakrise betroffen sind. Das zeige sich beispielsweise an den Fluten im Juni diesen Jahres oder an den anhaltenden Dürren, die vor Ort Leben und Lebensgrundlagen zerstören.


"Es ist ein essentieller Bestandteil von Klimagerechtigkeit, in Solidarität mit denjenigen zu stehen, die die Folgen der Klimakrise am stärksten zu spüren bekommen. Nicht nur in Afghanistan ist eindeutig: die Klimakrise ist eng verknüpft mit Gerechtigkeitskrisen. Echte Lösungsansätze kommen nicht von den Verursacher*innen dieser Krisen, sondern von den Menschen, die seit Jahrzehnten und Jahrhunderten gegen Unterdrückung aufstehen. Ihre Forderungen müssen umgesetzt werden.", meint Ibo Mohamed von Fridays for Future Deutschland.
PM/FFF

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