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23. Mai 2022

Demokratie und Aktion

Menschenkette gegen AfD - durch 68er verseuchtes Deutschland

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Und das ist auch gut so!

Dank uns gibt es Gleichberechtigung, ist die Ehe nicht mehr das einzige Familienmodell und wird die Atomenergie abgeschafft. Die AfD nennt das: ein verseuchtes Land - und will diese fortschrittlichen Werte abschaffen. Am 19. Juni bilden wir lange Menschenketten und zeigen: kommt nicht in Frage!
Spenden Sie hier für die Menschenketten


Haben Sie eigentlich mitbekommen, dass Sie das „verseuchte 68er Deutschland" sind?[1] Ja, Sie haben richtig gehört! Das sagte AfD-Chef Jörg Meuthen auf dem Parteitag in Stuttgart. Aber wissen Sie was? Wenn ein Rechtspopulist so etwas sagt, dann können Sie - dann können WIR darauf wirklich stolz sein!

Denn wir können stolz darauf sein, dass wir glauben, leben und lieben können, wie und wen wir wollen. Dass wir wählen können, ob wir heiraten oder nicht, Kinder bekommen oder nicht. Ob wir als Frau und Mann zusammenleben oder jemanden lieben, der das gleiche Geschlecht hat. Wir sind frei, jedwede Religion zu leben oder auch nicht zu glauben. Und zwar ohne dafür vom Staat verfolgt oder weniger respektiert zu werden. Dank uns kommt das Ende der Atomenergie. Dank uns sind Gleichberechtigung, Bekämpfung von Krieg und Armut überhaupt ein Thema in diesem Land. Und der Maßstab bei alledem ist die Menschenwürde, mit allen im Grundgesetz formulierten Rechten und Pflichten.

Ohne dieses „verseuchte 68er Deutschland" also gäbe es das alles nicht! Und eins ist klar: Wir wollen, dass das so bleibt. Dafür gehen am 18. und 19. Juni Menschen aus ganz Deutschland zu Menschenketten in fünf Großstädten. Wir geben uns die Hand: Gegen Rassismus - für Menschenrechte und Vielfalt. Seien auch Sie Teil dieser Bewegung. Bitte unterstützen Sie die Menschenketten mit Ihrer Spende. Schon mit 5 Euro bringen Sie die Aktion weit nach vorne!
Klicken Sie hier, um zu spenden

Stellen Sie sich vor: Hand in Hand stehen Juden neben Muslimen, Geflüchtete neben Alteingessenen, Punks neben Pfarrern, Kinder neben Älteren - und mittendrin Sie! Auf den ersten Blick sind wir uns fremd. Wir alle sind unterschiedlich. Aber eines bringt uns zusammen: Wir wollen in einer friedlichen, toleranten und offenen Gesellschaft leben.

Während Pegida und Co. mit Fackeln nachts durch die Straßen marschieren, wollen wir mit Menschenketten Farbe und Licht ins Land bringen. Lange genug haben sich viele Politiker/innen vor den Rechtspopulist/innen weggeduckt, weil diese sich als „schweigende Mehrheit" ausgeben.

Wir reichen uns die Hände in Bochum, Hamburg, Berlin, Leipzig und München. Mit den Menschenketten gegen Rassismus verbinden wir Kirchen, Moscheen und Synagogen mit Flüchtlingsunterkünften, sozialen Einrichtungen, Kulturstätten und Rathäusern. So senden wir ein Signal der Verbundenheit, das im ganzen Land sichtbar sein wird.

Und wir sagen klar:

Weicht nicht zurück vor Hass und Vorurteilen!

Findet endlich eine echte Lösung für die Flüchtlingskrise - bei der wir nicht unsere Menschlichkeit opfern müssen!

Sorgt für Teilhabe und Integration. Alle Menschen haben das Recht auf ein menschenwürdiges Leben, auf bezahlbaren Wohnraum und auf Zugang zu Bildung und Arbeit!

Wir haben ein breites Bündnis gebildet: von Organisationen wie Amnesty International und Pro Asyl über den Deutschen Gewerkschaftsbund bis hin zu Muslim- und Kirchenverbänden. Sie alle wollen mitmachen: insgesamt 30 Organisationen!

Aber fünf Städte - das ist wirklich ein riesiges Projekt: Wir müssen zehntausende Plakate und Handzettel, Lautsprecher und Bühnen organisieren. Wir können das alles nur mit Ihrer Hilfe schaffen. Deswegen bitte ich Sie heute auch sehr herzlich um eine Spende. Machen Sie die Menschenketten möglich! Schon mit 5 Euro helfen Sie enorm!
Ja, ich ermögliche die Menschenketten!

Anna-Lena von Hodenberg, Campaignerin










-

 

PS: Falls Sie das bevorzugen, können Sie Ihre steuerlich abzugsfähige Spende auch direkt auf unser Aktionskonto überweisen:

Campact e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE89251205106980130961
BIC BFSWDE33HAN

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