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23. Mai 2022

Demokratie und Aktion

Gedenkfeier an die Reichspogromnacht 1938 in Pforzheim

Bild: v.l. : Pfarrer i.R. Hand Ade, Rabbiner Michael Bar Levi

Rund 150 Menschen versammelten sich am Platz der Synagoge am 10.11. 2017 um die MIttagszeit bei der Volksbankzentrale am Mahnmal für die im 3. Reich verschleppten und ermordeten jüdischen Mitbürger.

Bei der anschliessenden Gedenkfeier in der Volksbank sprachen u.a. der neue OB von Pforzheim Peter Boch und Dr. Christian Groh, ehemaliger Leiter des Stadrarchivs von Pforzheim. Der Historiker erzählte vom Schicksal der Familie Reutlinger, die ebenfalls aus Pforzheim in das Internierungslager Gurs am Rand der Pyrenäen verschleppt wurde, dem "Vorhof zur Hölle". Von dort gelang es der Familie auf abenteuerlichen Wegen nach Palästina zu gelangen, wobei der Großvater bereits in der Reichspogromnacht 1938 und ein Mitglied der Familie von den Nazis in Ausschwitz ermordet wurden. Es wurde auch bedauert, dass (mit dem Einzug der AfD,) wieder Rechtsextreme im Bundestag sitzen würden. Weiter ging es mit einem Gebet des Rabbiner Michael Bar Levi und einem Gebet des evangelischen Pfarrers (i.R.) Hans Ade (Würm) für die ermordeten Juden.

Rund 150 Menschen versammelten sich am Platz der Synagoge am 10.11. 2017 um die MIttagszeit bei der Volksbankzentrale am Mahnmal für die im 3. Reich verschleppten und ermordeten jüdischen Mitbürger.

Bei der anschliessenden Gedenkfeier in der Volksbank sprachen u.a. der neue OB von Pforzheim Peter Boch und Dr. Christian Groh, ehemaliger Leiter des Stadrarchivs von Pforzheim. Der Historiker erzählte vom Schicksal der Familie Reutlinger, die ebenfalls aus Pforzheim in das Internierungslager Gurs am Rand der Pyrenäen verschleppt wurde, dem "Vorhof zur Hölle". Von dort gelang es der Familie auf abenteuerlichen Wegen nach Palästina zu gelangen, wobei der Großvater bereits in der Reichspogromnacht 1938 und ein Mitglied der Familie von den Nazis in Ausschwitz ermordet wurden. Es wurde auch bedauert, dass (mit dem Einzug der AfD,) wieder Rechtsextreme im Bundestag sitzen würden. Weiter ging es mit einem Gebet des Rabbiner Michael Bar Levi und einem Gebet des evangelischen Pfarrers (i.R.) Hans Ade (Würm) für die ermordeten Juden.

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