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16. Mai 2022

Demokratie und Aktion

Friday for Future mit breiter gesellschaftlicher Zustimmung

Bild: Dekanin Christiane Quincke forderte u.a. die Bewahrung der Schöpfung in ihrere Rede

Rund 180 Teilnehmer , darunter viele Schüler, aus allen gesellschaftlichen Gruppen hatten sich am Freitag, den 29.11. 2019 vor dem Stadttheater versammelt, um ihre Forderungen nach einem radikalen Wandel in der Klimapolitik zu demonstrieren.

Passend dazu hatte das Europaparlament ja in dieser Woche den Klimanotstand ausgerufen, der Pforzheimer Gemeinderat hatte das vor kurzem noch abgelehnt .

Neben bekannten Parolen zum Kohleausstieg wurde von einem jungen Redner auch die "Systemfrage" angekündigt, sollten die plakativ vorgetragenen Lösungsansätze der Politik nichts fruchten, also der herrschende Kapitalismus angeprangert. Redner wie Roman Zitzelsberger (IG Metall) verkündeten ihre Solidarität mit den Veranstaltern, gleiches kam auch von Dekanin Christiane Quincke (Evangelische Kirche), die auch die Bewahrung der Schöpfung als wichtiges Ziel nannte. Auch Anhänger der als radikal bezeichneten Extinction Rebellion waren da, die in ihrem Namen einen "Aufstand gegen das Austerben" fordern, aber friedlich vorgehen wollen.

MdB Gunther Krichbaum hatte ihnen vor kurzem offenbar noch versucht, das Recht auf einen sozialen Ungehorsam abzusprechen, was heftig kritisiert wurde..Bei regnerischem Wetter war das Gedränge groß, unter dem schützenden Dach des Stadttheaters, dort schauten viele Kinder heraus, die eine Theateraufführung besuchten, was wohl da draussen vorgeht? Wichtig ist natürlich, dass sich die Sache nicht nur in Reden formatiert, sondern Lösungen angestrebt werden ,so eine funktionierende Kreislaufwirtschaft, passend dazu gab es warmen Punsch, in Mehrwegbechern ausgeschenkt..


 

Karlsruhe hat hierzu am 1. Adventssamstag bereits reagiert, dort kann man an allen Samstagen vor Weihnachten den ÖPNV in der Fächerstadt den ganzen Tag kostenlos nutzen,

Wip Wir in Pforzheim hatte dazu ja eine Aktion mit Buskarten durchgeführt, der Gemeinderat hat sich wohl auch aufgrund der "klammen Kassenlage"  nicht dazu durchringen können, das zu unterstützen, wohl auch eine gewisses "Schutzverhalten gegenüber der Autolobby sichtbar?

30.11.2019

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