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16. Mai 2022

Demokratie und Aktion

Demo gegen Atomkraft in Neckarwestheim am 8.März 2015

Bild: Atomkraft todsicher (Foto:RN)

Vier Jahre nach dem Supergau in Fukushima demonstrierten wieder mehrere tausend Menschen vor dem Atomkraftwerk in Neckarwestheim, darunter auch ein paar AKW-Gegner aus der Region Pforzheim. Auf dem grossen Parkplatz waren diverse Infostände aufgebaut, u.a vom BUND ,der Energiewende Heilbronn oder auch EWS Schönau (Energieunternehmen im Besitz der Bürger) aus dem Schwarzwald.


Auf dem Podium waren u.a..

Franz Wagner aus Heilbronn, er sprach für das  Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn . Und erzählte unter Applaus von einem juritischen Sieg eines Atomkraftgegners gegen die Polizei, die diesen offenbar illegal

überwacht haben soll..

Kritik übten Redner aber auch an den Vorbereitungen für den Rückbau des stillgelegten Block I in Neckarwestheim, daran werde die Öffentlichkeit kaum beteiligt, die Informationen seien mangelhaft.

Dr. Angelika Claußen (Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW). Über 16.000 Krebserkrankungen wurden festgestellt, davon können die Hälfte tödlich enden. Immunschwächen bei Kindern nehmen zu.

Nach dem Super-Gau von Fukushima hat sie mehrfach Delegations-Reisen nach Japan unternommen: Sie kennt die (gesundheits-)politische Situation vor Ort und hält Kontakt zur japanischen Anti-Atom-Bewegung.die Regierung in Japan hält Atomkraftwerke wieder als sicher, es werden keine Untersuchungen durchgeführt, wer nicht sucht, findet auch nicht...

Frau Masami Kato aus Tokio berichtete über die Not Menschen in den verstrahlten Gebieten von Fukushima.

Frau Masami Kato leitet für den christlichen Frauenverband Japan YWACA das Hilfsprogamm com7300.

 Die Geschädigten müssen weiter in ihrer verstrahlten Umgebung leben, es gibt keine Ausweichmöglichkeiten..

Überall liegen Sacke mit kontaminiertem Material herum, die Strahelnbelastung ist weiterhin hoch..

Die japanische Regierung hält nun wieder die Atomkraft für eine Alternative zur Energiegewinnung, Frau Kato plädiert für Stillegen. Für die verstrahlten Opfer waren keine Jodtabletten vorhanden, auch wurden mit dem Aufräumen beschäftigte Arbeiter von Subunternehmen nicht untersucht..

Es wurden von der YWACA drei Hilfsprogramme organisiert, u.a.

ein Erholungsprogramm für betroffene Kinder.

Aus ihrer Sicht forderte Frau Kato: Alle Atomkraftwerke sofort abschalten!

Kai Baudis (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sprach zum Thema Energiewende - forcieren statt ausbremsen.

Bei der Kundgebung spielte das kleine elektronische weltorchester Lieder wie „wer nicht kämpft hat schon verloren.."

09.03.2015

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