Rubrikübersicht | Impressum | 25. September 2022


Demokratie und Aktion

Argumente gegen die AfD Ein Kurzbericht

Bild: AfD-Semnar in der Alten Fabrik .. (Foto: R. Neff)

AfD-Semnar in der Alten Fabrik .. (Foto: R. Neff)

Unter diesem Titel fand in der Alten Fabrik ein Abendseminar der Jugendorganisation der Falken statt.


Der grosse Wahlerfolg der AfD auch bei uns in Pforzheim war Grund für dieseVeranstaltung, auch vor
dem Bundesparteitag der AfD in Stuttgart am Samsatg, den 30.April 2016., wogegen protestiert wird.

Ein Thesenpapier über die umstrittene Flüchtlingspolitik der AfD war unter die zahlreichen Teilnehmer verteilt worden. Im einzelnen waren es die Punkte:

Auffangzentren einrichten, Fehlanreize umfassend abbauen, Qualifizierte Einwanderung-nach unseren Regeln, „Wir können ja nicht alle aufnehmen" sowie Herrschaft als „Dienst am Volk.

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Allgemein wurde in intensiven Analysen festgestellt, dass hier oftmals Mißverständnisse und
bewussste Fehlinterpretationen vorherrschen. Es wird hier unterstellt, dass die Zuwanderer nur unsere Sozialsysteme ausnutzen wollen, so die hervorragende Krankenversorgung, Freizügigkeit des Aufenthalts und Bargeldleistungen an Asylbewerber. Was oft nicht der Fall ist,, siehe nur die Domizilpflicht, auch wird unterstellt, dass hier nur leistungsschwache oder ungebildetete Menschen zu uns kommen, und nicht hinterfragt, was die wirklichen Flucht-Gründe sind. Hier wurden auch von Teilnehmern z.B. die Kriege in Syrien, Irak und Afghanistan als Fluchtgrund genannt oder auch z.B. in Afrika, die Angst vor dem Hunger oder zunehmende Klimakatastrophen. Auch unsere Freiheitsrechte wirken anziehend für Menschen die in ihren Ländern verfolgt werden oder diese bürgerlichen Freiheiten nicht kennen.
Auch westlich orientierte Staaten wie Saudi-Arabien haben hier ja gewaltige Defizite, so weniger Rechte für Frauen oder martialische Strafen schon bei geringen Vergehen.. Letztlich gilt das Grundgesetz für alle die zu uns kommen,auch wenn immer mehr Menschen wieder abgeschoben werden sollen, weil ihre Herkunftsländer wie Marokko oder Libyen als sichere Herkunftsländer eingestuft werden.

Die EU reagiert nun durch die Gründung von sog. Hot-Spots: bereits ausserhalb von Europa sollen die ausreisewilligen Flüchtlinge in Auffanglagern festgehalten werden...
Mit Sprüchen „wie der Islam gehört nicht zu Deutschland „ will die AfD Stimmung machen gegen die vor allem
moslemische Flüchtlinge, auch die Abschaffung von Burka/Tschador oder Minaretten..Auch Leistungskürzungen oder Lebensmittelgutscheine sollen wohl die Zuwanderung verhindern. Was aber Menschen, die vorher nichts oder wenig hatten, eher nicht abschrecken wird. Auch wurde festgehalten dass nach 1945 ja mit den sog. Gastarbeiterverträgen auch damals schon ungebildete Menschen zu uns kamen, die unter Anleitung dann am Arbeitsplatz integriert worden und heute nicht mehr wegzudenken sind.

Die Angst vor den Fremden oder „Parallelgesellschaften" gibt der AfD gerade Aufwind, es ist auch eine gesellschaftliche Frage, diese Menschen bei uns dauerhaft einzugliedern.

Kommentar:


Ein wichtiges Grundlagenseminar, dass einiges an Hintergründen aufdeckt..
Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht, man spricht gar von 40-60 Millionen,  die Fluchtursachen , die auch in unserer kapitalistischen Wirtschaftsweise liegen, müssen hier bekämpft werden, sonst wird das ein globales Problem . dass nicht mehr so einfach beherrschbar sein wird.

zum Nachdenken: früher war es Schlesien -  heute Syrien..

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