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16. Mai 2022

Demokratie und Aktion

Antikriegstag in Pforzheim 2014

Bild: Milan Kopriva , Gitarre

Rund 40 Menschen , darunter Stadträtin Ellen Eberle, WiP-Stadtrat Christof Weisenbacher, und der Ex-DGB-Vorsitzende Jürgen Schroth, hatten sich am diesjährigen, traditionellen Antikregstag des DGB auf dem Pforzheimer Hauptfriedhof versammelt, um den Opfer der Kriege und des Faschismus versammelt.


 

Milan Kopriiva (Gitarre+Gesang ) erinnerte an die Opfer der Weltkriege, auch musikalisch u.a. mit dem Antikriegslied von Hannes Wader "Es ist an der Zeit" und mit Bob Dylan..

Wolf-Dietrich Glaser, Betriebsrat bei Fa. Behr und stv. DGB-Kreisvorsitzender, erinnerte an das traurige Jubiläum 2014 "100 Jahre erster Weltkrieg und 75 Jahre Angriff auf Polen" - Beginn des 2. Weltkrieg.

Auch aktuelle Konflikte wie in Gaza, Syrien, Irak, Afghanistan sind ungelöste Konflikte auch aus der Bush- Ara... Der Feldzug der ISIS-Terroristen stellt eine neue Bedrohung auch unserer zivilen Kultur dar.

Glaser kritisierte weiterhin die Weitergabe der Meldedaten junger Männer an die Bundeswehr für Werbezwecke.

Auch der schwelende Konflikt in der Ukraine, der bislang über 1000 Menschenleben gefordert hat, stellt eine Bedrohung für Europa dar, die Ursachen liegen auch in der EU-Ost Erweiterung.

"Schwerter zu Pflugscharen" war ein Motto der DDR-Friedensbewegung. Und dazu gab es einen weiteren Liedbeitrag durch Milan Kopriva. Der gebürtige Tscheche erinnerte an den Einmarsch der Warschauer Pakttruppen 1968 in seine Heimat, die CSSR, der auch von Pankow und Polen gefordert wurde. (Und damit den "Prager Frühling" brutal beendete)

Dieser Vorgang zeige auch deutlich, dass es mit den Friedensbekundungen des DDR-Regimes nicht weit her war..

Milan Kopriva zeigte sich bei einem Gespräch betroffen über den Terror der ISIS im Irak, auch die unterschiedlichen Auffassungen über eine Beendigung des Kofliktes, da die ISIS keine Anstalten macht, den mörderischen Angriffszug zu beenden, als Ziel wohl nur ein neues, noch feudalistischeres Systeme in dieser Region entstehen wird.. Auch innerhalb der Linke gibt es hier unterschiedliche Meinungen zu den geplanten deutschen Waffenlieferungen an die Kurden: "was passiert hinterher mit den Waffen"?

02.09.2014

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