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23. Mai 2022

Demokratie und Aktion

AfD-Wahlveranstaltung mit umstrittenem österreichischem FPÖ-Politiker

Bild: Demonstranten ziehen zum Abschlu0 durch die Stadt zum Bahnhof

Rund 300 Demonstranten hatten sich vor dem CCP in Pforzheim versammelt, um ihren Unmut über die AfD-Abendveranstaltung kund zu tun.

Abgesichert wurde das Gelände von vielen Polizisten martialisch in Kampfuniform bekleidet. Auch mancher Zuhörer erschien mit gefleckter (Camouflage) Bekleidung..

Immer mehr Besucher kamen in kleinen Gruppen oder vereinzelt, um die AfD-Politiker Jörg Meuthen und Alice Weidel zu hören; beide gerade in die Affäre um eine illegale Spende aus der Schweiz verwickelt, die Bimbesaffäre lässt grüssen.. Hauptgast war der umstrittene Klubobmann der rechtsnationalen FPÖ aus Österreich und Sohn eines verstorbenen Holocaustleugners, der offenbar beim Pforzheimer Publikum auch mit seinen Angriffen auf die deutsche Flüchtlingspolitik gut ankam..In Österreich ist er in der Opposition stark umstrittenen, soll sogar mal öffentlich mit der blauen Kornblume im Knopfloch aufgetreten sein, Symbol der illegalen NSDAP (Quelle: Foto/ORF) Angemeldet wurde die Demo von der sozialistische Jugend "Die Falken" . Deren Sprecher betonte, "die AfD dürfe für die Menschen "ganz klar keine Alternative" sein, die AfD "sei Wegbereiter des Rassismus" und warnten vor einer wiederholung der Ereignisse wie vor 1933. Manche AfD-Politik erinnere ihn eher an den Faschismus.. Kritisiert wurde auch eine Aussage von AfD-Chef Jörg Meuthen, "man könnte mit ihm ja mal ein Bier trinken gehen oder auch Fussball spielen", was eher wohl zynisch gesehen wurde? Auch Vertreter der Bewegung "Seebrücke" und der "Initiative gegen Rechts". Sie treten ein für eine "weltoffene, solidarische und multikulturelle Gesellschaft" und fordern die Zuhörer auf, am 26. Mai wählen zu gehen. Eine Gedenkminute für die Opfer rechter Gewalt und der Abschottungspolitik wird eingelegt. Ein Schild wird hochgehalten auf dem steht: "Rechtsradikale aus Österreich wollen wir nicht noch mal. " (Erinnert den Redakteur an einen Urlaubsbesuch, auch in Braúnau am Inn, wo ein freundlicher ältere Mann angelaufen kam und uns frägt: "wollen sie ein "Pickerl"? In der Hand hielt er ein Parkticket für das sogenannte "braune Haus", Geburtshaus von Adolf Hitler, was dankend abgelehnt wurde) Auch Angehörige des rechtsextremen „Freundeskreis Ein Herz für Deutschland" (FHD) sind wiederum, wie schon 2017, zu sehen und besuchen die Veranstaltung im CCP. Ein junger Migrant aus Syrien, Realschüler, seit drei Jahren hier, erzählt uns in gutem Deutsch, auch er sei mit dem Schlauchboot hier her gekommen und versteht nicht was das ganze soll? Er "sei froh und dankbar, hier in Sicherheit zu sein.." Und schüttelt eher traurig den Kopf..
Am Morgen danach noch ein Anruf im Parkhotel, um mit Johann Gudenus noch kurz zu sprechen, " der ist bereits abgereist, wurde uns freundlich mitgeteilt"..

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Abgesichert wurde das Gelände von vielen Polizisten martialisch in Kampfuniform bekleidet. Auch mancher AfD-Fan erschien mit gefleckter (Camouflage) Bekleidung..

Immer mehr Besucher kamen in kleinen Gruppen oder vereinzelt, um die AfD-Politiker Jörg Meuthen und Alice Weidel zu hören, beide gerade in die Affäre um eine illegale Spende aus der Schweiz verwickelt, die Bimbesaffäre lässt grüssen..Hauptgast war der umstrittene Klubobmann der rechtsnationalen FPÖ aus Österreich und Sohn eines verstorbenen Holocaustleugners, der offenbar beim Pforzheimer Publikum auch mit seinen Angriffen auf die deutsche Flüchtlingspolitik gut ankam..In Österreich ist er in der Opposition stark umstrittenen, soll sogar mal öffentlich mit der blauen Kornblume im Knopfloc aufgetreten sein, Symbol der illegalen NSDAP (Quelle: Foto/ORF) Angemeldet wurde die Demo von der sozialistische Jugend "Die Falken" . Deren Sprecher betonte, "die AfD dürfe für die Menschen "ganz klar keine Alternative" sein, die AfD "sei Wegbereiter des Rassismus" und warnten vor einer wiederholung der Ereignis wie vor 1933. Manche AfD-Politik erinnere eher an den Faschismus.. Kritisiert wurde auch eine Aussage von AfD-Chef Jörg Meuthen, "man könnte mit ihm ja mal ein Bier trinken gehen oder auch Fussball spielen", was eher wohl zynisch gesehen wurde? Auch Vertreter der Bewegung "Seebrücke" und der "Initiative gegen Rechts". Sie treten ein für eine "weltoffene, solidarische und multikulturelle Gesellschaft" und fordern die Zuhörer auf, am 26. Mai wählen zu gehen. Eine Gedenkminute für die Opfer rechter Gewalt und der Abschottungspolitik wird eingelegt. Ein Schild wird hochgehalten auf dem steht: Rechtsradikale aus Österreich wollen wir nicht noch mal. (Erinnert den Redakteur an einen Urlaubsbesuch, auch in Braúnau am Inn, wo ein freundlicher ältere Mann angelaufen kam und uns frägt" wollen sie ein "Pickerl" In der Hand hielt er ein Parkticket für das sogenannte "braune Haus", Geburtshaus von Adolf Hitler, was dankend abgelehnt wurde) Auch Angehörige des rechtsextremen Freundeskreis Ein Herz für Deutschland sind wiederum, wie schon 2017, zu sehen und besuchen die Veranstaltung im CCP. Ein junger Migrant aus Syrien, Realschüler, seit drei Jahren hier, erzählt uns in gutem Deutsch, auch er sei mit dem Schlauchboot hier her gekommen und versteht nicht was das ganze soll? Er "sei froh und dankbar, hier in Sicherheit zu sein.." Und schüttelt eher traurig den Kopf..
Am Morgen danach noch ein Anruf im Parkhotel, um mit Johann Gudenus noch kurz zu sprechen, " der ist bereits abgereist, wurde uns freundlich mitgeteilt"..

Zum Abschluß zog der Troß noch als Demozug zum Hauptbahnhof.

04.05.2019

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