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23. Mai 2022

Demokratie und Aktion

10 Jahre Super-GAU in Fukushima

Bild: Herbert hielt eine engagierte Rede auf der Bühne beim AKW Neckarwestheim

Demo zum Atomkraftwerk Neckarwestheim

Energiewende-Demo in Neckarwestheim
AKWs abschalten sofort - weitere Energiewende jetzt!
Am 11. März 2021 ist der 10. Jahrestag des dreifachen Super-GAUs in Fukushima. Bis heute sind die strahlenden Reaktoren eine Gefahr für Umwelt und Gesundheit, täglich tritt weitere Radioaktivität aus. Trotzdem sollen dort olympische Wettkämpfe stattfinden. Die japanische Regierung will eine unverantwortliche Verklappung von über 1 Million Tonnen an radioaktiv-kontaminiertem Kühlwasser in den Pazifik durchführen.
Klimaschutz nur durch Energiewende möglich!
Atom- wie Kohlekraftwerke, sind gesundheits- und klimaschädlich. Die bisherige dezentrale Energiewende bei der Stromerzeugung wird seit 2017 mit neuen Vorschriften abgewürgt. Ausschreibungszwang und jährlich gedeckelte Zubau-Korridore verhindern die weitere Energiewende.
Rund 500 Menschen versammelten sich am 7. März 2021, kurz vor dem Jahrestag des Atomunglücks von Fukushima unter Corona-Bedingungen auf dem Parkplatz beim AKW Neckarwestheim. Redner der rund 30 Anti-Atomkraft-Initiativen wie Herbert kritisierten den Weiterbetrieb der noch sechs aktiven Atomkraftwerke in Deutschland, darunter auch Neckarwestheim. Er kritisierte auch die Tatsache, dass von den 10 Braunkohlekraftwerken sich sechs in der Bundesrepublik befinden. Atom- wie Kohlekraftwerke, sind gesundheits- und klimaschädlich. Die bisherige dezentrale Energiewende bei der Stromerzeugung wird seit 2017 mit neuen Vorschriften abgewürgt. Ausschreibungszwang und jährlich gedeckelte Zubau-Korridore verhindern die weitere Energiewende. Rund 80.000 Arbeitsplätze seien in den letzten Jahren in der Solarbranche verloren gegangen, auch die Förderung der Windenergie lässt im Ländle zu wünschen übrig.. Wichtig wäre vor allem eine bessere Förderung von Solar- und Windenergie..
Ein weiterer Redner der regionalen Bürgerinitiative kritisierte das unsichere AKW Neckarwestheim , dass nur rund 40 km Luftlinie von Pforzheim entfernt liegt, wegen lange bekannter Probleme mit gefährlichen Rissen bei den Dampferzeugern. Auch die Grünen in der Landesregierung würden hier nichts tun, um eine eventuelle Katastrophe abzuwenden, auf öffentliche Kritik hin wurde das Benutzerhandbuch des AKW geändert..
Er forderte auch die baldige Abschaltung des AKW Neckarwestheim, bevor noch ein schwerer Unfall passiert.. Der zuständige Umweltminister Franz Untersteller würde ja nach den Landtagswahlen abgehen: „nach mir die Sinnflut?"
An verschiedenen Infoständen konnte man/frau sich über den aktuellen Stand in der Atomdebatte informieren.
Kurz nach Fukushima wurde hier eine Menschenkette von Stuttgart nach Neckarwestheim gebildet, an der damals auch PforzheimInnen teilnahmen, die Teilnahme 2021 ließ sehr zu wünschen übrig..
Musik kam von der Gruppe Pretty Incident..
Mehr Infos: https://www.endlich-abschalten.de/home/

 

07.03.2021

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