Rubrikübersicht | Impressum | 02. Juli 2022


Aktuelle Nachrichten

Prügel für das Evangelium? Staatsanwalt ermittelt gegen freireligiöse Kirche...

Bild: Gemeinde Gottes auf dem Buckenberg

Gemeinde Gottes auf dem Buckenberg

Schläge mit Stöcken in illegaler Religionsschule?

 

Schwere Vorwürfe gegen eine Privatschule im Kreis Heilbronn: In der inzwischen verbotenen Religionsschule der Glaubensgemeinschaft "Gemeinde Gottes" sollen Schüler mit Stöcken und Lederriemen misshandelt worden sein. Die Privatschule fehlte zudem eine Genehmigung der Behörden, überhaupt unterrichten zu dürfen.


Misshandlungen in der inzwischen verbotenen Religionsschule der Glaubensgemeinschaft „Gemeinde Gottes“. Dies teilte ein Sprecher der Behörde mit. Der Anfangsverdacht laute auf gefährliche Körperverletzung. Das berichtet u.a. das Internet-Portal "welt.de".

Die Ermittler gehen Hinweisen von ehemaligen Schülern nach, die sich bei einer Regionalzeitung gemeldet hatten. Sie berichteten darin von Züchtigungen in früheren Jahren mit Lederriemen und Stöcken auf Po und Rücken  . Der ehemalige Schulleiter soll nun in Kanada leben. In der Schule in Neuenstadt (Kreis Heilbronn) darf seit Ende Juli nicht mehr unterrichtet werden.

Auch in Pforzheim unterhält die freikirchliche Gruppierung   "Gemeinde Gottes", ("Pfingstler") eine Niederlassung  im Neubaugebiet  "Maihälden " sowie im Ortsteil Büchenbronn und auf dem Buckenberg  eigene Religionsräume, Freizeiten wurden  in einem bekannten Ferienbibelheim im Monbachtal /Bad Liebenzell abgehalten. Diese lokale Gruppierung in Pforzheim hat aber mit den Vorgängen bei Heilbronn  "nichts zu tun" , dies teilte uns Artur Huttenlocher von der hiesigen Gemeinde mit.. (Was wir auch im Artikel keinesfalls behauptet haben, denn auch die kritisierte Gemeinde Gottes in Neuenstadt firmiert ja bis heute unter gleicher Bezeichnung, was natürlich für Aussenstehende nicht einfach durchschaubar ist, Irritationen dadurch sind natürlich nicht beabsichtigt gewesen und bedauerlich.  Die Redaktion).

Neuer Zusatz:

Laut einem Facebookeintrag ist er Sympathisant der rechtspopulistischen AFD, die in Pforzheim auch einen streng pietistischen "Pforzheimer Kreis" gegründet hat. Laút dem Prediger, Herrn Damm," haben die einzelnen Gemeinden in Pforzheim aber nichts mit einander zu tun, teilen sich nur den Namen, der bundeweit agierenden pfingstlichen Freikirche." In Pforzheim gibt es rund 1000 Anhänger der Freikirche, darunter auch eine auf dem Buckenberg.

Ein Verfahren gegen Unbekannt wegen des Anfangsverdachts auf gefährliche Körperverletzung ist eingeleitet. Die Gemeinde Gottes verneinte, Schläge als Erziehungsmittel anzuwenden. Gleichzeitig verwies sie auf einen früheren Schulleiter, der Ende 2005 „aus dem Amt entlassen wurde“.

Aus der internen Erläuterung:

"Obwohl wir Menschen verschiedener Herkunft sind, haben wir ein einheitliches Ziel: zur Ehre Gottes ein heiliges und gerechtes Leben zu führen."

Weitere  Infos dazu z.B. unter: http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/

(Siehe hierzu auch Pressemitteilung der Gemeinde Gottes unter : Gemeinde Gottes stellt richtig...)<

29.10.2009

· Ohne Maske und Abstand aber lautem Getöse: Demo der Coronagegner in Pforzheim massiv angestiegen
· Reichskriegsflagge bald verboten?
· Querdenker demonstrieren wieder in Pforzheim, diesmal mit Masken..
· Falsches Signal - Querdenker ohne Auflagen aktiv..
· Flugzeuglärm nervt Anwohner von Pforzheim


Diskussion


Sehr geehrte Damen und Herren, wir finden es skandalös, dass hier ein Bild von unserer Kirche zu einem Artikel veröffentlicht wird, welcher mit der Gemeinde Gottes Maihälden überhaupt nichts gemeinsam hat. Wir finden es absolut fahrlässig, dass die Glaubensgemeinschaften in Maihälden und Büchenbronn in diesem Bericht miteingebracht werden. Wir, Gemeinde Gottes Maihälden, haben mit der oben genannten Sekte nichts gemeinsames und auch nichts zu tun. Deshalb werden wir in diesem Fall Strafrechtlich gegen die Redaktion vorgehen. Gemeindeleitung der Gemeinde Gottes Pforzheim/ Maihälden.

Autor: Artur HuttenlocherSehr geehrte Damen und Herren, wir haben Ihren Artikel in der Pforzheimer Rundschau gelesen und sind entsetzt über die Oberflächlichkeit der Recherche sowie der nachlässigen Überprüfung des Wahrheitsgehalts der Sache seitens der Redaktion. Insbesondere nun, wo es um den Ruf öffentlich anerkannter Glaubensgemeinschaften in Pforzheim geht. Von den angegebenen Missständen in der Gemeinschaft "Gemeinde Gottes" in Neuenstadt / Kreis Heilbronn haben auch wir aus den Medien erfahren. Wir verwehren uns als Kirchengemeinde jedoch auf Schärfste einer wie auch immer gearteten Gleichstellung mit dieser Angelegenheit. Unser Name als evangelische Freikirche "Gemeinde Gottes PF-Büchenbronn? geht auf eine Bezeichnung aller christlichen Gemeinden zurück, wie sie vom ersten bis zum vierten Jahrhundert gebräuchlich war. Wir gehören dem Freikirchlichen Bund der Gemeinde Gottes in Deutschland an, einem Gemeindebund, der durch den Missionsverein der Gemeinde Gottes e. V. unter der Vereinsregisternummer 343 beim Amtsgericht Fritzlar als gemeinnützig anerkannt ist. In Pforzheim arbeiten wir auf der Basis der Evangelischen Allianz mit Freikirchen, Kirchen und Gemeinschaften zusammen sowie auch unserer Ortsverwaltung in Büchenbronn und suchen somit auch der Stadt Bestes, was Sie gerne nachprüfen können. Eine Darstellung wie in Ihrem Artikel, wo lediglich aufgrund einer Namens ? ähnlichkeit solche Vorwürfe von Ihnen erhoben werden, kann daher im besten Fall als inkompetent, taktlos und unbegründet, im schlimmsten Fall als Rufmord und Verleumdung angesehen werden. Wir sind nicht bereit, uns hier in einen Topf werfen zu lassen. Wir erwarten eine baldige Richtigstellung in der Pforzheimer Rundschau! Gemeindeleitung der Gemeinde Gottes Pforzheim ? Büchenbronn

Autor: Ev. Freikirche Gemeinde Gottes Pf-BüchenbronnEine derartige unseriöse sogar aufhetzende Berichterstattung passt gar nicht zu ihrer sonst seriösen Zeitung. Wenn jemand sich auch nur ein wenig mit der Materie auskennt kann über so etwas nur den Kopf schütteln. Hier alles in einen Topf zu nehmen, sogar die Liebenzeller Gemeinschaft aus Liebenzell wo die Freizeiten durchgeführt worden sind ist unpassend. Ich persönlich finde es sogar unerhört und eine und Richtigstellung wäre hier angebracht.

Autor: ile0607Liebe Redaktion, Es ist doch für unsereins unbegreiflich mit welcher Nachlässigkeit Sie recherchiert haben- dies kommt nun nahezu einem wirklichen Laien gleich, oder böswilliger Absicht mit Rufmordschädigung. Eine Verallgemeinerung auf die Gleichartigkeit der freikirchlichen Gemeinschaften die Sie anführen, ist überhaupt nicht zulässig, da jeder dieser Glaubensgemeinschaften ein separater Verein ist. Dies lässt sich ganz unschwer, auch über Internet, im Amtsregister recherchieren. (Nur zur Information, falls Sie denn dann irgendwann vorhaben sollten jemals wieder etwas über gleichnamige Glaubensgemeinschaften/oder Firmen zu schreiben.) Ebenso lassen sich im Internet unterschiedliche Homepage finden, die alle ein anderes Grunddesign haben und offensichtlich auch keine anderen Gemeinsamkeiten, als eben den Namen. (Sie merken, ich bin der Sache nun doch auf den Grund gegangen. Den Artikel in der WELT habe ich auch gelesen. Das sollten Sie sich beim nächsten Mal zum Vorbild nehmen!!!!) Sie können doch nicht einfach, nur weil eine Glaubensgemeinschaft den gleichen Namen hat, davon ausgehen, dass diese deshalb ihre Kinder misshandeln. Im Übrigen ist Kindesmisshandlung eine personenbezogene Angelegenheit und wird nicht durch Institutionen, sondern von den Handelnden selbst durchgeführt. Und eines sei hier noch einmal ganz klar gesagt, weder die Gemeinde in Büchenbronn und Buckenberg, noch die Gemeinde in Maihälden oder gar die Liebenzeller Mission haben mit dieser Sache etwas zu tun. Es wäre Ihnen sehr zu empfehlen die Sache umgehend richtig zu stellen. Liebe Grüße eine Leserin

Autor: LeserGemeinde Gottes Büchenbronn stellt richtig: 08.10.2009 - 14:28 Zum Artikel über die Vorfälle an einer inzwischen geschlossenen Religionsschule bei Heilbronn teilt uns die Gemeinde Gottes in Büchenbronn mit, "dass sie mit der dortigen Glaubensgemeinschaft nichts zu tun habe. Man sei selbst eine anerkannte Glaubensgemeinschaft, die hier in Pforzheim auch mit anderen anglikanischen Kirchen zusammenarbeiten würde." Weiter heisst es in der nicht persönlich unterzeichneten Erklärung der Gemeindeleitung: Unser Name als evangelische Freikirche "Gemeinde Gottes PF-Büchenbronn" geht auf eine Bezeichnung aller christlichen Gemeinden zurück, wie sie vom ersten bis zum vierten Jahrhundert gebräuchlich war. Wir gehören dem Freikirchlichen Bund der Gemeinde Gottes in Deutschland an, einem Gemeindebund, der durch den Missionsverein der Gemeinde Gottes e. V. unter der Vereinsregisternummer 343 beim Amtsgericht Fritzlar als gemeinnützig anerkannt ist. In Pforzheim arbeiten wir auf der Basis der Evangelischen Allianz mit Freikirchen, Kirchen und Gemeinschaften zusammen sowie auch unserer Ortsverwaltung in Büchenbronn und suchen somit auch der Stadt "Bestes." Redaktioneller Zusatz: Es war nicht die Absicht der Redaktion, hier einen lokale Glaubensgemeinschaft oder die gesamte Gemeinde-Gottes Bewegung in Deutschland zu verunglimpfen. Wenn z. B. in einem kleinen Sportverein, der einem grossen Sportverband angehört, irgendetwas "negatives" passiert und es wird darüber berichtet, wird natürlich nicht der Gesamtverband dafür verantwortlich gemacht , was dort an der Basis vorgekommen ist. Die Vorfälle bei Heilbronn haben natürlich nichts mit der lokalen Gemeinde hier zu tun und müssen davon getrennt betrachtet werden. Die direkte Verbindung mit diesen Vorfällen war auch nicht beabsichtigt. Die Redaktion

Autor: Redaktionsmitteilung
02.10.2009 - 16.38

05.10.2009 - 11.47

08.10.2009 - 08.49

11.10.2009 - 21.45

12.10.2009 - 17.49

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