Rubrikübersicht | Impressum | 28. Juni 2022


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Mädchenmonstrationen in Rastatt und Pforzheim : Russlanddeutsche gehen auf die Straße

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Mit Demonstrationen haben Spätaussiedler aus Russland im Janaur 2016  gegen sogenannte „Ausländergewalt" protestiert.

In Pforzheim waren es laut Polizei rund 800, in Rastatt etwa 400 Demonstranten.
Hintergrund der Proteste ist die angebliche Vergewaltigung eines 13-jährigen russlanddeutschen Mädchens (Lisa) in Berlin. Nach Angaben der Berliner Polizei hat es die Tat jedoch nicht gegeben. Dennoch berichten vor allem russische Medien über diesen "Fall" und heizen damit die Stimmung unter Russlanddeutschen gegen Flüchtlinge in Deutschland an.
Die Demonstrationen, zu der in ganz Baden Württemberg an verschiedenen Orten rund 3.000 Menschen zusammenkamen, blieben nach Polizeiangaben friedlich. In Rastatt und Pforzheim äußerten sich Redner in deutscher und russischer Sprache besorgt über die Sicherheit in Deutschland. Zumindest in Rastatt, so wurde angekündigt, wolle man nächsten Sonntag erneut demonstrieren.
Die Pforzheimer Demonstranten kamen überwiegend aus dem Stadtteil Haidach. Mit einem Bevölkerungsanteil von 80 Prozent ist der Haidach die größte Aussiedlergemeinde in ganz Deutschland. Die Pforzheimer Demo wurde offenbar aus rechten Kreisen organisiert.
Die Proteste richten sich auch gegen die aktuelle "Willkommenskultur" für Flüchtlinge in Deutschland. Vergleichbares hätten die Spätaussiedler in den Achtziger und Neunziger Jahren nicht erfahren. Sie unterlagen damals einer Residenzpflicht, mussten zuvor einen Sprachtest bestehen und die Ausbildung wurde nicht anerkannt. Ein  Insider sprach nun von einem "Neidfaktor", der viele Demonstranten offenbar bewogen hat, hier gegen die aktuelle Flüchtlingspolitik auf die Strasse zu gehen. 

(Nach Radiomeldungen hat nun ein Konstanzer Anwalt eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen den Berliner Korrespondenten eines russischen Fernsehsenders gestellt, der diese Falsch-Meldung einer Vergewaltigung  lanciert haben soll. )

 

 Dazu eine Meldung der Polizei Berlin
+++ Information zum Vermisstenfall einer 13-Jährigen +++
In den letzten Tagen ist uns aufgefallen, dass das Interesse der Netzgemeinde an dem Fall eines 13-jährigen kurzfristig vermisst gemeldeten Mädchens aus Marzahn-Hellersdorf und die Umstände Ihrer Abwesenheit groß sind.
Ja, es ist richtig - das Mädchen war kurzzeitig vermisst gemeldet und ist inzwischen wieder zurück. Uns ist bekannt, dass verschiedene Aussagen zu dem Sachverhalt in den sozialen Medien diskutiert werden.
Fakt ist - nach den Ermittlungen unseres LKA gab es weder eine Entführung noch eine Vergewaltigung.
Wir bitten ausdrücklich um Ihr Verständnis, dass wir nähere Angaben insbesondere zum Schutz der Persönlichkeit des Mädchens und Ihrer Familie nicht machen werden.
Wir appellieren auch an Ihren sensiblen Umgang mit dem Thema in den sozialen Netzwerken.


 

Der Anmelder der Pforzheim-Demo soll dem rechtsextremen Arminiusbund nahe stehen, der hier auch bei den letzten Kommunalwahlen 2014 erfolglos kandidiert hatte. Auf seiner Homepage (www.arminius-bund.de) wird auch für die Zusammenarbeit u.a. mit der Pegida geworben.

Quelle: u.a. SWR

 

05.02.2016

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