Rubrikübersicht | Impressum | 25. September 2023


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Immer mehr Kommunen erlassen Katzenverordnung wegen frei laufender Katzen.

Bild: Auch auf öffentlichen Spielplätzen sind frei laufende Katzen bereits aufgefallen (Foto: ron)

Auch auf öffentlichen Spielplätzen sind frei laufende Katzen bereits aufgefallen (Foto: ron)

Frei laufende Katzen sollen u.a in Mannheim durch Chip oder Tätowierung gekennzeichnet werden, sonst kann die Katze zwangskastriert werden.

Eine neue Katzenschutzverordnung tritt in Mannheim aktuell in Kraft
In Mannheim müssen Katzen, die frei herumlaufen, ab sofort eindeutig gekennzeichnet sein. Andernfalls kann die Stadt Zwangsmaßnahmen ergreifen. Dazu gehört auch die Kastration.

In Mannheim gilt seit Juli 2023 die Katzenschutzverordnung. Sie regelt, dass sogenannte Freigänger-Katzen ab sofort einen Chip unter der Haut oder eine Tätowierung im Ohr haben müssen, anhand derer sie eindeutig identifiziert werden können. Mannheim gilt als erste Großstadt im Südwesten mit einer solchen Regelung.

Die Kennzeichnung ist per Chip oder Ohrtätowierung möglich und kann vom Tierarzt vorgenommen werden. Außerdem müssen die Daten zur Halterin bzw. zum Halter in einem Haustier-Register eingetragen sein. Das ist kostenfrei möglich.

Sollte die Stadt eine nicht registrierte Katze auffinden und die Halterin oder den Halter innerhalb von 48 Stunden nicht ermitteln können, dann kann die Stadt die Katze selbst kennzeichnen, registrieren und kastrieren lassen. Die Kosten trägt dann der Halter, sofern er ausfindig gemacht wird. Eine Kastrationspflicht für streunende Katzen, wie sie von Kritikern der Verordnung gefordert wird, gibt es nicht.
Die neue Verordnung soll Vermehrung der Katzen in Mannheim eindämmenert werden. Auch die Städte Lahr, Schramberg oder Karlsruhe planen eine ähnliche Verordnung.

Grundlage der Verordnung ist die Novelle des Tierschutzgesetzes in Baden-Württemberg von 2013. Sie soll helfen, die Zahl der Katzen und deren Leid zu verringern. Doch mit der Umsetzung in den Kommunen hapert es. Die Möglichkeit, durch eine Verordnung einzugreifen, wird bislang in rund 30 kleineren Kommunen angewendet. Mannheim betrachtet sich als Vorreiter bei den Großstädten.
Die Stadt Pforzheim teilte auf unsere Anfrage mit, dass hier aktuell "nichts dazu geplant sei.."
Anwohner hatten z.B. in der Nordstadt bemängelt, dass frei laufende Katzen u.a. in privaten Anwesen eindringen würden und dort z.B. Jagd auf Vögel machen würden bzw. auch auf Balkonen im EG schon in Wohnräume liefen.

Quelle u.a. : SWR/ER
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/katzenschutzverordnung-100.html

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