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Gemeinsam Zeichen gesetzt:

Bild: v.l. : Thomas Bertram,  Heinz Rau (beide Fa. Behr) , daneben Martin Kunzmann (DGB)

v.l. : Thomas Bertram, Heinz Rau (beide Fa. Behr) , daneben Martin Kunzmann (DGB)

Gegenseitige Achtung und Anerkennung sind wichtige Faktoren für ein soziales und faires Miteinander am Arbeitsplatz. Geschäftsleitung und Betriebsrat bei Behr in der Region Mühlacker liegen diese Werte am Herzen. Sie unterstützen aus diesem Grund die bundesweite Initiative »Respekt! Kein Platz für Rassismus«. In einer gemeinsamen Aktion von der Geschäftsleitung Behr, dem Betriebsrat, und der IG Metall wurde jetzt das zentrale Element der Kampagne, das 21x30 Zentimeter große Metallschild mit der Kernbotschaft »Respekt! Kein Platz für Rassismus«, an der Pforte im Werk Pforzheim angebracht.

Weitere Schilder sollen in den nächsten Tagen und Wochen im Werk Mühlacker und Vaihingen folgen.
Thomas Bertram , Personalleiter der der Region Mühlacker, betonte, dass Toleranz, Respekt und gegenseitige Wertschätzung die tragenden Säulen in den Grundwerten von Behr mit seinen rund 17 000 Mitarbeitern auf der ganzen Welt seien.
Schockierend empfinden Geschäftsleitung Betriebsrat und IG Metall, dass es einer ausländerfeindlichen Terror-Gruppe offensichtlich möglich war, über Jahre hinweg unentdeckt Morde in Deutschland zu begehen. »Wir schämen uns alle für diese grausamen Taten«, so die Verantwortlichen. Aus diesem Grund war es Herrn Bertram von besonderer Bedeutung darauf hinzuweisen, dass Behr ein internationales Unternehmen ist. Bei Behr in der Region Mühlacker arbeiten 28 unterschiedliche Nationalitäten friedlich und erfolgreich zusammen, stellt Bertram heraus.Die Grundlagen hierfür sind, dass dort keine diskriminierenden Haltungen und keine ausländerfeindlichen Gedanken toleriert werden.»Respekt und Wertschätzung sind Teil unserer Unternehmenskultur, dafür möchten wir hier im Werk Pforzheim auch weiterhin werben. Wir sind stolz auf die Vielfältigkeit unserer Mitarbeiter - ein gutes Miteinander schafft man aber nur mit respektvollem Umgang.
Mit der Aktion machen wir sichtbar, dass hier im Werk kein Platz für Rassismus und respektloses Verhalten ist,« betonte der Personalleiter der Behr Region Mühlacker Thomas Bertram.
Der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Heinz Rau ergänzte: „»In unserem Werk arbeiten viele Menschen unterschiedlichster Herkunft miteinander. Mit der Anbringung des Schildes wollen wir zeigen, dass wir für ein faires und respektvolles Miteinander aller Beschäftigten eintreten, für mehr Toleranz und die Akzeptanz der Verschiedenartigkeit.
Besonders freut es mich, dass die Respekt!-Kampagne gemeinsam von der IG Metall, dem Betriebsrat und dem Unternehmen unterstützt wird,« so Rau.
»Die IG Metall kämpft schon immer gegen Rassismus, auch in den Betrieben. Die »Respekt!« Initiative hat nach dem Bekanntwerden der rechts terroristischen Morde in Deutschland noch mal einen höheren Stellenwert bekommen. Und deshalb werden wir uns auch weiterhin für ein respektvolles Miteinander in den Betrieben stark machen«, erklärte der erste Bevollmächtigte der IG Metall Pforzheim, Martin Kunzmann. Deshalb unterstützt die IG Metall zusammen mit den Arbeitgeberverbänden die Schweigeminuten zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt. Gerade auch vor dem Hintergrund dass am 23. Februar 2012 der rechtsgerichteten Vereins "Freundeskreis ein Herz für Deutschland" erneut einen Aufmarsch in Pforzheim plane um seine geschichtsrevisionistischen Ansichten zu verbreiten und fremde Kulturen zu verunglimpfen, ist es wichtig dass Betriebe und Belegschaften ein Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und für Respekt setzen so wie dies heute bei Behr nochmals deutlich herausgestellt wird.

22.02.2012

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