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Ausstellungseröffnung über Rechtsextremismus im Pforzheimer Rathaus: OB Gert Hager fordert wehrhafte Demokratie..

Bild: Jaqueline Roos (ASF) bei  ihrer Eröffnungsrede

Jaqueline Roos (ASF) bei ihrer Eröffnungsrede

„Pforzheim ist nicht Rostock-Lichtenhagen". Trotzdem gibt es gewaltbereite rechtsextreme Gruppierungen, was man kurz nach dem 2. Weltkrieg wohl für unmöglich gehalten hätte". Jaqueline Roos (ASF) erzählte betroffen über die Heimatstadt ihes Vaters.


 

Vor gut 20 Jahren brannte dort das auch von ausländischen Mitbürgern bewohnte  „Sonnenblumenhaus", angezündelt vom braunen Mob, Menschen mussten um ihr Leben fürchten (die Polizeiführung hatte damals komplett versagt.) Aber auch bei uns in Baden-Württemberg ist nicht alles „eitel Sonnenschein." So der alljährliche Fackelaufmarsch des rechtsexstremen FHD (Freundeskreis Ein Herz für Deutschland) auf dem Wartberg. Darüber will die von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung konzipierten Ausstellung, die im Pavillon des Neuen Rathaus in Pforzheim nun von Hausherr OB Gert Hager eröffnet wurde.  Hager spricht in seiner Rede von „wehrhafter Demokratie" und „dass man Extremen aller Art begegnen muss. Man wird nicht als Demokrat geboren. Pforzheim ist eine liberale und weltoffene Stadt. Erziehung und Vermittlung von Demokratie muss im Mittelpunkt stehen."

Martin Metzler (Stadtjugendring) meinte, „es sei erforderlich, dass 67 Jahre nach dem 2. Weltkrieg diese Ausstellung gezeigt wird. Denn auch in Pforzheim gibt es Rechtsextreme, werden Menschen anderer Hautfarbe diskriminiert oder verfolgt. Und sprach von der „Reichskriegsflagge in Nachbars Garten (wie mal auf dem Wartberg) oder 2012 lange in der Güterstrasse hing.. Ein Auftritt der Schülerband „Unplugged" von der Insel-Werkrealschule rundete das Programm ab, an dem Stadträte wie Ellen Eberle, Claus Spohn oder Wolfgang Schulz teilnahmen. Auch in Pforzheim besteht die Möglichkeit zum Engagement in der Ini gegen Rechts oder dem Bündnis Pforzheim Nazifrei.

Am 4.10. 2012, 19 Uhr findet dazu eine Veranstaltung über Mädchen/junge Frauen in der rechten Szene statt.

Veranstaltungsort ist das Theodor-Heuss-Gymnasium, 19 Uhr., Eintritt frei!

26.09.2012

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