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22. Mai 2022

Termine

Zentrale Gedenkveranstaltung auf dem Hauptfriedhof: Kundgebung am Abend

Bild: Foto:   BU v.l.: Liana Früh, Flora Kling, Oberbürgermeister Peter Boch, Lina Schütz, Angelika Drescher (Leiterin des Kulturamtes)

73. Jahrestag des Luftangriffs vom 23. Februar 1945: 73 Jahre liegt die Bombardierung Pforzheims zurück. Neben Entsetzen, tiefer Trauer und existenzieller Not empfanden die Überlebenden damals ein bewegendes Gemeinschaftsgefühl, gegenseitige Hilfsbereitschaft, Verantwortung füreinander und den brennenden Wunsch nach Frieden.

Dies vor Augen, begeht die Stadt Pforzheim diesen Jahrestag unter dem Motto „Pforzheim schaut sich um! 23. Februar 1945 - 23. Februar 2018" als Tag des Gedenkens und will ein sichtbares Zeichen für ein von Toleranz und Offenheit geprägtes Miteinander setzen.

Rund um den Gedenktag hat die Stadt Pforzheim in Kooperation mit Vertretern aus den Bereichen Kirche, Kultur, Schulen und Gesellschaft ein Programm zusammengestellt, das insbesondere Jugendliche in das Gedenken miteinbezieht. Hierzu zählt das „Bildtafelprojekt", bei dem sich Schülerinnen und Schüler mit den bekannten Bildtafeln zum kriegszerstörten Pforzheim auseinandergesetzt haben. Die Bildtafeln wurden anhand der Fragestellung: „Wie setzt sich die junge Generation mit dem 23. Februar auseinander?" gestaltet und sollen alle Altersgruppen zum Dialog anregen. Bei einer begleitenden Ausstellung im Stadtlabor vom 9. Februar bis 9. März 2018 im Stadtlabor besteht außerdem die Möglichkeit, mit dem Künstler Harald Kröner, der Beauftragten für Kulturelle Bildung Susanne Reinmüller und den Jugendlichen selbst ins Gespräch zu kommen.

Wie im vergangenen Jahr wird es auch wieder zum Abschluss der Veranstaltung das „Lichtermeer" mit dem gemeinsamen Segen der verschiedenen Religionen auf dem Marktplatz geben. Rund 1.500 Menschen waren 2017 dazu in der Innenstadt zusammengekommen.

Außerdem besteht in diesem Jahr erstmalig die Gelegenheit, sich online oder persönlich im Foyer des Neuen Rathauses in einem vorbereiteten Buch zum Resolutionstext zu bekennen.

Daneben bietet das Kommunale Kino ein umfangreiches Filmangebot, es gibt Lesungen wie etwa „Pforzheim kannst du vom Atlas streichen", einen geschichtlichen Spaziergang durch das Pforzheimer Stadtgebiet oder auch die Möglichkeit, bei der Verlegung von „Stolpersteinen" dabei zu sei und vieles mehr.

Alle Programmpunkte mit den genauen Daten lassen sich dem offiziellen Programm entnehmen.

***

Zur Geschichte

Am Abend des 23. Februar 1945 griffen alliierte Bomber Pforzheim an. Die Goldstadt stand durch ihre Feinmechanik herstellenden Betriebe, die Produktion von Zündern möglich machten, und die militärisch wichtigen Bahnanlagen auf der Zielliste der Alliierten. Im 22-minütigen Bombenhagel und dem anschließenden Feuersturm starben bis zu 17.600 Menschen. Zwei Drittel des Stadtgebietes wurden zerstört. Die Bombardierung veränderte das architektonische Gesicht der Stadt und prägt damit bis heute das Selbstverständnis der Pforzheimer.

 

26.01.2018

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