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Termine

Gedenktag für Opfer von Flucht und Vertreibung am Weltflüchtlingstag

Bild:

Daheim in Pforzheim, in Stuttgart oder in einem kleinen Dorf im Schwarzwald oder am Neckar...

 

 

Ort und Datum : 20.Juni 2018, Waisenhausplatz Pforzheim, ab 18:00 Uhr 


Wie fühlt sich das an, wenn man nach dem 2. Weltkrieg aus Ostpreußen gekommen ist, wenn man mit deutschen Wurzeln in Russland aufgewachsen ist, wenn man hier Zuflucht gefunden hat vor dem Krieg zuhause oder wenn schon die Großeltern hier zuhause waren?

Viele Menschen, die heute in Deutschland leben mussten ihre Heimat verlassen. Sie wurden von dort gewaltsam vertrieben oder Krieg und Gewalt haben ihr Zuhause zerstört und sie sind geflohen.

Viele Menschen haben dieses Schicksal während des Zweiten Weltkrieges oder als seine Folge erlitten. Andere haben ihre Heimat verloren, weil sie vor der Bedrohung an Leib und Leben im Krieg oder Bürgerkrieg, vor Zwangsrekrutierung oder politischer Verfolgung geflüchtet sind. Nicht zuletzt haben deutschstämmige Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion mit der Hoffnung auf einen Neuanfang in der ursprünglichen und doch unbekannten Heimat ihr vertrautes Zuhause verlassen und hier eine neue Heimat gesucht. Alle diese Menschen - so unterschiedlich ihre Geschichten auch sind - leben hier in unserem Land.

Am internationalen Weltflüchtlingstag denken wir als Alteingesessene, Spätaussiedler, Zugewanderte und Geflüchtete gemeinsam an die vielen Opfer von Flucht und Vertreibung. Aus der christlichen Glaubenstradition wissen wir, dass gemeinsame Erinnerung tröstet und stärkt. Wir wollen uns gegenseitig Mut machen, unsere Heimat hier und jetzt zu gestalten.

Deshalb laden Dr. Gebhard Fürst, Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, Bischof der Evangelischen Landeskirche in Baden im Namen der vier großen christlichen Kirchen zu einem ökumenischen Gottesdienst nach Pforzheim ein.

Gefeiert wird der Gottesdienst auf dem Waisenhausplatz unter der Leitung der beiden Bischöfe.

Pforzheimer Bürgerinnen und Bürger erzählen von ihrem jeweiligen Blick auf ihre Stadt.

Das Pforzheimer Theater tanzt eine Ballettszene zum Thema.

Die evangelischen Bezirksbläser, Sergej Klein, der Gute-Laune-Chor vom Bürgerzentrum Haidach und afrikanische Trommler sorgen für die Musik.

Im Anschluss feiern wir ein Fest der Begegnung mit Beiträgen verschiedener Schulen, Musik, Essen und Trinken und Zeit für Gespräche.

Diese Einladung gilt allen: Christinnen und Christen und Menschen aus anderen Religionen und Weltanschauungen, die als Gäste herzlich willkommen sind.

Sollte das Wetter nicht mitspielen, weichen wir in die nahe gelegene Herz-Jesu-Kirche aus.

 

Beteiligte:

Wortbeiträge:
Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh
Bischof Gebhard Fürst
Dekanin Christiane Quincke
Dekan Bernhard Ihle
Nicola Friedrich
Alexander Kunick
Pforzheimerinnen und Pforzheimer
Rolf Konstantin Grußwort der Stadt Pforzheim


Der Internationaler Bund versorgt uns mit Häppchen

Das Theater Pforzheim tanzt eine Ballettszene und stellt die Logistik rund um den Waisenhausplatz zur Verfügung.

Schuckpräsentation der Goldschmiedschulstraße.

Musikalische Gestaltung:
Gute-Laune-Chor
Bezirksbläser
Bruder Martin

20.06.2018

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