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Leserbriefe

VCD zur neuen E-Auto-Kaufförderung

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Gebrauchtwagen einbeziehen, Plug-in-Hybride ausschließen

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) will am Montag das neue Förderprogramm der Bundesregierung für den Kauf von Elektroautos vorstellen. Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert die Pläne als sozial unausgewogen und klimapolitisch unzureichend.

Berlin, 16. Januar 2026. Das geplante Förderprogramm für Elektrofahrzeuge greift aus Sicht des ökologischen Verkehrsclubs VCD zu kurz. Es ist sozial unausgewogen und lässt wichtige Potenziale für mehr Klimaschutz ungenutzt. Kritisch sieht der VCD insbesondere, dass Plug-in-Hybride ebenfalls gefördert werden, während gebrauchte Elektroautos ausgeschlossen bleiben.

Christiane Rohleder, VCD-Bundesvorsitzende: „Es sollten auch gebrauchte E-Autos gefördert werden, nicht nur Neuwagen. Alles andere ist unsozial, weil sich viele Menschen auch mit Förderung kein neues E-Auto leisten können."

Michael Müller-Görnert, verkehrspolitischer Sprecher des VCD, ergänzt: „Plug-in-Hybride sind eine Mogelpackung. Sie fahren nachweislich überwiegend als Verbrenner und stoßen daher im Alltag bis zu fünfmal mehr CO2 aus, als von den Herstellern angegeben. Den Kauf zu fördern, ist daher klimapolitisch kontraproduktiv. Die vorige Bundesregierung hat die Förderung von Plug-in-Hybriden aus gutem Grund vorzeitig beendet. Förderfähig sollten ausschließlich vollelektrische Fahrzeuge sein."

Die Bundesregierung muss hier dringend nachbessern für eine soziale Förderung, die das Klima auch wirklich schützt, fordert der VCD.
PM/VCD

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