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Leserbriefe

Mobilität neu gedacht!

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VCD vergibt Nachwuchspreis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten

 

In Berlin wurde heute zum vierten Mal der VCD Award für herausragende wissenschaftliche Arbeiten von Studierenden vergeben, die zeigen, wie die Verkehrswende gelingen kann. Unter 31 Einreichungen wurden zwei Preisträger ausgezeichnet. Erstmalig erfolgte die Auslobung im Rahmen der „Shaping Mobility Awards" - einer gemeinsamen Initiative des ökologischen Verkehrsclubs VCD, der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft e.V. (DVWG) sowie der Mobilitätsexpertin Dr. Ines Kawgan-Kagan.

 

Berlin, 01. Dezember 2025. Zum vierten Mal wurde heute in Berlin der VCD Award verliehen. Unter dem Titel „Shaping Mobility Awards" zeichneten der ökologische Verkehrsclub VCD, die DVWG und Dr. Ines Kawgan-Kagan junge Talente der Mobilitätsforschung mit Preisen in Höhe von 500 bis 2500 Euro aus. Ziel der Initiative ist es, Nachwuchswissenschaftler*innen und innovative Konzepte für die Mobilität der Zukunft zu fördern. Die Jury des VCD Awards wertete insgesamt 31 Abschlussarbeiten aus und prämierte jeweils eine Bachelor- und eine Masterarbeit.

 

Anika Meenken, Jurymitglied des VCD Awards: „Die Gewinner zeigen mit ihren Arbeiten eindrucksvoll, wie viel Potenzial und Innovationskraft in der jungen Wissenschaftsgeneration steckt. Ihre praxisnahen Ansätze machen Mut und zeigen, dass die Verkehrswende mit frischen Ideen und wissenschaftlicher Neugier gelingen kann. Wir danken allen Bewerber*innen für ihre inspirierenden Beiträge und gratulieren den Gewinnern zu ihren herausragenden Abschlussarbeiten."

 

Die Preisträger des VCD Awards 2025:

Masterarbeit:
„SUPER HAMBURG? Eine integrative Geodatenanalyse zur Identifizierung von Potentialräumen für Superblocks in Hamburg" von Marius Hufnagel, Universität Hamburg
Bachelorarbeit:
„Entwicklung und Anwendung eines Bewertungsverfahrens für Gemeindedurchfahrten im Radverkehr" von Adrian Fuhr und Vincent Wettengel, Universität Stuttgart
Der VCD stellt die Siegerbeiträge und die weiteren 29 Einreichungen allen Interessierten zum freien Download zur Verfügung. Meenken betont: „Die Lektüre lohnt sich! Jetzt sind Politik, Verwaltung und Akteurinnen und Akteure des Mobilitätssektors gefragt, die Erkenntnisse aufzugreifen und in die Praxis umzusetzen."

In der diesjährigen Jury des VCD Awards saßen:

Prof. Dr. Ing. Christine Eisenmann, Fachgebietsleiterin Infrastruktur- und Mobilitätsplanung an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg
Prof. Dr. Ing. Volker Blees, Leiter der Professur „Verkehrswesen" im Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen an der Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden
Anika Meenken, Sprecherin für Radverkehr und Mobilitätsbildung beim VCD
Philipp Kosok, Projektleiter Öffentlicher Verkehr bei Agora Verkehrswende
Unter dem gemeinsamen Dach der „Shaping Mobility Awards" wurden folgende weitere Einzelpreise vergeben:

Der Carl-Pirath-Preis: Dieser Förderpreis der DVWG wird seit 1983 für herausragende ingenieurwissenschaftliche Dissertationen vergeben, die innovative Beiträge zur Weiterentwicklung des Verkehrswesens leisten und sich an den Prinzipien der Nachhaltigkeit orientieren. Benannt ist er nach Carl Pirath (1884-1955), einem Pionier der Verkehrswissenschaft mit ganzheitlichem Ansatz. Dotierung: 2.500 Euro.
Der Stiftungspreis "Mensch, Gesellschaft, Mobilität": Der Preis von Dr. Ines Kawgan-Kagan wird über die DVWG und den VCD gemeinsam vergeben. Er legt einen besonderen Fokus auf intersektionale Perspektiven und stellt die Mobilität von Menschen in unterschiedlichen Lebensrealitäten und sozialen Lagen in den Mittelpunkt. Er wird vergeben für sozialwissenschaftlich ausgerichtete Arbeiten und Artikel mit Mobilitätsbezug. Dotierung: 750 Euro.
PM/VCD

01.12.2025

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