Rubrikübersicht | Impressum | 30. Juni 2022


Leserbriefe

In mehr als 40 Städten demonstrierte Fridays for Future Anfang März 2022 gegen den Krieg in der Ukraine

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Fridays for Future-Aktivist*innen organisierten international und in über 40 deutschen Städten u.a. in Hamburg, Berlin, Köln und München unter dem Motto #StandWithUkraine Demonstrationen.

Mehr als 170.000 Menschen folgten deutschlandweit dem Streik-Aufruf ukrainischer Fridays for Future Aktivist*innen gegen den Krieg und zeigten ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine. In vielen Städten bestreiken die zahlreiche junge Menschen die Schule. Die Protestierenden stellen sich damit an die Seite der ukrainischen Bevölkerung und setzen ein Zeichen für das für das sofortige Ende des russischen Angriffskrieges.


Pauline Brünger, Sprecherin der Bewegung kommentiert: "Mit diesem Protest setzen wir ein Zeichen der Solidarität gegen den russischen Angriffskrieg. Die ganze Welt muss sich gemeinschaftlich gegen jeden Krieg stellen. Gleichzeitig ist klar: Dieser Krieg ist auch ein fossiler Krieg. Die deutsche Bundesregierung muss dafür sorgen, dass bis 2035 keine einzige Öl- und Gasheizung mehr eingebaut ist. Stattdessen muss jetzt massiv in die Wärmewende und den Ausbau der Erneuerbaren investiert werden."


In einem Tweet hatte FFF Ukraine am Dienstag dazu aufgerufen, weltweite Aktionen für Frieden und ein Ende der Nutzung fossiler Energieträgern durchzuführen. Aufgrund der Dringlichkeit und der weiteren Eskalation der Lage in der Ukraine sollen diese bereits am Donnerstag stattfinden. Schon in den vergangenen Tagen unterstützte Fridays for Future Demonstrationen für ein sofortiges Ende des Krieges.


Zahlreiche Autokraten wie Putin finanzieren die von ihnen geführten Kriege nur durch den Export von Kohle, Öl und Gas. Sofortige, massive Investitionen zum Ausbau erneuerbarer Energien können die Unabhängigkeit auf Dauer sichern und damit Frieden, Sicherheit und Stabilität, so die Aktivist*innen. Auch müsse den Menschen, die vor diesem Angriffskrieg fliehen, schnell und unbürokratisch Schutz geboten werden. Grundsätzliche gelte: Wer vor Krieg, Naturkatastrophen oder politischer Verfolgung flieht, muss in Europa Schutz finden können.


Eine Übersicht der Aktionen und weitere Informationen finden Sie unter: fridaysforfuture.de/stand-with-ukraine/ sowie unter standwithukraine.live

PM/FFF

05.03.2022

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