Leserbriefe
Die Fraktion GRÜNE/WiP/Die LINKE fordert von der Stadtverwaltung, dass sie einen „Runden Tisch Suizidprävention" etabliert, an dem Vertreter*innen aus Stadtverwaltung, Beratungsstellen, sozialen Trägern, Schulsozialarbeit und Polizei, sowie aus dem Arbeitskreis Leben e.V. teilnehmen sollen um über Maßnahmen zur Suizidprävention zu diskutieren mit dem Ziel der Schaffung einer festen, öffentlich bekannten Anlaufstelle für suizidgefährdete Menschen verschiedener Altersgruppen.
„Wir sind der Ansicht, dass in Pforzheim sehr viel mehr getan werden muss, um Suizide zu vermeiden. Dazu erscheint uns wichtig, dass besonders an Schulen und an Orten der Jugendbegegnung eine noch stärkere Sensibilisierung zur Erkennung von Suizid-Gefährdung erfolgt. Bei jungen Menschen sollte dabei auch das Thema Mobbing mit einbezogen werden, da Mobbingopfer, die sehr verzweifelt sind, leicht auf Selbsttötungsgedanken kommen können" äußert sich die Fraktion und verweist auf die Zahlen des Statistischen Bundesamts:
Im Jahr 2023 sind in Deutschland 10.300 Menschen durch Suizid gestorben (1,8 % mehr als im VJ, 6,6% mehr als der Durchschnitt der vergangenen 10 Jahre). Davon 195 junge Menschen unter 20 Jahre.
Im vergangenen Jahr haben sich drei junge Frauen in Pforzheim selbst getötet, in dem sie vom Aussichtsturm „Hohe Warte" in die Tiefe gesprungen sind.
Über Suizidversuche gibt es keine Statistik. Es wird geschätzt, dass es ca. 10-15 mal so viele Versuche der Selbsttötung gibt wie Suizide, demnach ca. 100.000-150.000 im Jahr.24.07.2025· Hitzeaktionstag 2026: Krisenresilienz bei Extremhitze stärken
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