Rubrikübersicht | Impressum | 15. Dezember 2025


Leserbriefe

Fraktion GRÜNE/WiP/Die LINKE fordert Beratungsangebote zur Überschuldungsprävention

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Die Fraktion GRÜNE/WiP/Die LINKE fordert mehr niedrigschwellige Beratungsangebote zur
Überschuldungsprävention vor allem für Familien, um die bereits etablierte Schuldnerberatungsstelle
zu ergänzen (und zu entlasten), sowie dem hohen Bedarf an Beratung in Pforzheim gerecht zu
werden.
Die Fraktion möchte erreichen, dass bereits temporär etablierte Beratungsprojekte zur Prävention
von Überschuldung bei Erfolg verstetigt werden, damit die Effektivität durch Nutzung bereits
bestehender Strukturen, Expertise, Erfahrungen und Bekanntheit gesteigert wird.
„Ziel soll es sein, durch zeitnahe und intensive Beratung einer Überschuldung präventiv
entgegenzuwirken, damit sich multiple Problemlagen nicht gegenseitig verschärfen und vor allem ein
Verlust der Wohnung beziehungsweise Obdachlosigkeit vermieden wird" argumentiert die Fraktion.
In der Begründung nennen die Stadträtin und die Stadträte die Zahlen aus dem SchuldnerAtlas 2025
von Creditreform: Die Überschuldungsquote in Pforzheim liegt bei 11,72 %, damit liegt Pforzheim auf
Rang 368 von 400 Stadt-und Landkreisen. Die Überschuldungsrate in Deutschland liegt bei 8,16% und
in Baden-Württemberg bei 6,88 %.
„Wir sehen einen steigenden Bedarf an Beratungsangeboten zur Überschuldungsprävention, den die
etablierte Schuldnerberatung allein nicht mehr zeitnah leisten kann. Deshalb werden zusätzlich
dezentrale und niedrigschwellige Beratungsangebote und Workshops benötigt, zum Beispiel
Workshops zu Finanzbildung, Schulungen zur materiellen Sicherung, Betreuung bei der
Antragstellung von Sozialleistungen, wodurch eine Entlastung der kommunalen Behörden und Ämter
erfolgen kann" so der Tenor der Fraktion.
Mit freundlichen Grüßen
Stadträt*innen der Fraktion GRÜNE/WiP/Die LINKE
Felix Herkens Sunita Vimal Christof Weisenbacher Marvin Weiß
Bündnis90/Die Grünen Bündnis90/Die Grünen Wir in Pforzheim (WiP) Die LINKE
PM

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