Leserbriefe
Bettina Maschke, stv. Vorsitzende DGB-Pforzheim-Enzkreis (Foto: ron)
Rund 50 Teilnehmer hatten sich am Mahnmal der Opfer des Faschismus auf dem Pforzheimer Hauptfriedhof versammelt, auf Einladung des DGB Pforzheim-Enzkreis - unter dem Slogan: "Gemeinsam für Völkerverständigung, soziale Gerechtigkeit und eine Welt ohne Krieg" .
Am 1. September erinnert der Antikriegstag an die verheerenden Folgen von Krieg und Gewalt. Dieser Tag soll alle dazu aufrufen, für Frieden, Verständigung und Abrüstung einzustehen. Es ist ein Augenblick für Friedensgemeinschaften und alle Menschen, sich für eine Welt ohne Konflikte einzusetzen und die Werte der Toleranz und Solidarität zu stärken.
Redner waren u.a. Bettina Maschke vom DGB, die die weltweite Aufrüstung kritisierte und angesichts der Konflikte in Israel, Nahost und Ukraine eine zivile Friedenssicherung forderte . Auch Dr. Werner Schmidt von Sunday for Peace aus Keltern schloß sich an, zitierte aus der Enzyklika von Papst Leo, die auch die immensen Ausgaben für die Rüstung bemängelt, die man besser in die Zivilgesellschaft investieren sollte. Kritisiert wurde die aktuelle Aufrüstung aufgrund des Ukraine-Konfliktes ,sprach hier von einer "kognitiven Angst", es wurde u.a. der Artikel 20, (4) des Grundgesetzes (Recht auf Widerstand) benannt sowie Artikel 26 des Grundgesetzes (Verbot eines Angriffskrieges. Dieser Artikel verbietet die Vorbereitung und Führung eines Angriffskrieges und stellt solche Handlungen unter Strafe. Konflikte sollten besser diplomatisch gelöst werden. Auch Rüdiger Jungkind von der VVN-BdA kritisierte die hohen Rüstungsausgaben u.a. auch der EU, die sich auf rund 1.000 Mrd. Euro belaufen sollen ,damit grösser seien, wie der Militärhaushalt Russlands? Rüdiger gab auch bekannt, dass die VVN/BdA aktuell von einer Rücknahme der Gemeinnützigkeit bedroht sei, wegen einer Trägerschaft für ein AfD-Verbot und man solle dagegen protestieren . (Mehr dazu unter https://vvn-bda.de/). Er erinnerte auch an die grossen Friedensdemos im Jahr 1983 wegen des Nato-Nachrüstungsbeschlußes und kritisiert auch die Rückkehr zur Wehrpflicht.. "Nie wieder Krieg - nie wieder Faschismus ist auch die Losung des VVN_BdA."
Musik (Gitarre und Gesang) kam von Hagen Klee. Hagen sang unter anderem den australischen Song Waltzing Matilda.
Waltzing Matilda ist Australiens bekanntestes Volkslied und wurde oft als offizielle Nationalhymne vorgeschlagen. Der Text wurde im Jahre 1895 vom australischen Dichter Banjo Paterson geschrieben. Matilda ist ein balladenhafter australischer Folksong von Eric Bogle aus dem Jahr 1971.
Das Antikriegslied handelt von einem jungen australischen Soldaten, der im Ersten Weltkrieg 1915 an der Schlacht von Gallipoli an den Dardanellen gegen die Mittelmächte und das Osmanische Reich teilnimmt und dort die Gräuel des Krieges am eigenen Leib erfährt und zum beinamputierten Kriegsinvaliden wird.
Quelle: Wikipedia
02.09.2026· Verlautbarung zur Insolvenz bei Galeria
· Der Hölle entkommen : Kinder von Gurs überleben im Versteck
· Führung zu Pforzheim im Nationalsozialismus
· VCD kritisiert: Tankrabatt entlastet einseitig Autofahrende, Deutschlandticket wird teurer
· Gemeinsam zur PRÜF-Demo in Stuttgart am 10.10.2026!