Rubrikübersicht | Impressum | 02. Juli 2022


Leserbriefe

3G-Regelung führt zu höherer Nachfrage nach Tests

Bild: Coronatest-Auswertung (Foto: www.pixabay.com (LRA)

Coronatest-Auswertung (Foto: www.pixabay.com (LRA)

Derzeit keine Ausweitung der Test-Kapazitäten notwendig

-Teststellen brauchen Auftrag des Gesundheitsamts ENZKREIS. Die neue Corona-Verordnung erlaubt trotzsteigender Inzidenz-Werte in den meisten Bereichen desöffentlichen Lebens eine Rückkehr zur Normalität. Oft gilt dabei jedoch die „3G-Regelung": Gäste in Restaurants oder Besuchervon Veranstaltungen in geschlossenen Räumen müssen nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder (negativ) getestet sind. In dieser Woche sollten Polizei und Vollzugsdienste bei Kontrollen noch kulant sein - so lautet eine Empfehlung des Sozialministeriums. Ab der kommenden Woche jedoch könnenauch Bußgelder drohen. Deshalb rät die Erste Landesbeamtin Dr. Hilde Neidhardt, den entsprechenden Nachweis immer dabei zu haben - in Papierform oder auf dem Smartphonespielt dabei keine Rolle. „In Läden oder im Supermarkt gilt 3G zwar nicht, aber einen Kaffee zwischendurch bekomme ichsonst nur auf der Terrasse", betont die Juristin. „Damit steigt natürlich der Bedarf an Teststellen, an denen man die entsprechende Bescheinigung bekommt", hat Angelika Edwards, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamts,beobachtet.
„Aktuell fragen deshalb bei uns auch verstärkt Menschen nach, die eine solche Teststelle einrichten wollen." Derzeit seien die Kapazitäten insbesondere in Pforzheim ausihrer Sicht ausreichend: „Die Teststellen in der Stadt könnenwöchentlich mehr als 93.000 Schnelltests anbieten, im Enzkreis sind es knapp 58.000. Einige Betreiber können ihre Kapazität kurzfristig noch erhöhen." Rein rechnerisch habe also jeder zweite Bürger aus der Region einmal die Woche die Möglichkeit, sich testen lassen.
„Wer sich nicht ständig testen lassen will, lässt sich einfach impfen. Das dient dem Schutz von sich selbst und von anderen Menschen - vor allem denen, die sich nicht impfen lassen können, zum Beispiel jüngeren Kindern", lautet das Fazit im Gesundheitsamt: „Berücksichtigt man nämlich die stärker steigende Zahl der vollständig Geimpften, dann haben wir praktisch eine Voll-Abdeckung mit Test-Angeboten." Deshalb sei man auch zurückhaltend, was neue Teststellen an geht. Nur diese vom Amt offiziell beauftragten Stellen dürfen die begehrten Test-Zertifikate ausstellen - abgesehen von Tests in Betrieben oder direkt dort, wo eine Bescheinigung vorgelegt werden muss. Wer sich schulen lässt und dann im privaten Umfeld Tests durchführt, zum Beispiel in der Familie oder bei Freunden, darf diesen keine Bescheinigung ausstellen. Auch ein sogenannter Selbst-Test reicht dafür nicht aus. Eine Liste mit Teststellen in der Region findet sich auf derHomepage des Enzkreises unter www.enzkreis.de/corona.
PM/LRA (enz)

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