Demokratie und Aktion
Fotos: Jing Kuntschner.
Bei einer Feier auf dem Hauptfriedhof hat am Totensonntag den 22.11. 2025, die Kreisvereinigung der Verfolgten des Naziregimes- Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, (VVN-BdA) der Opfer von Faschismus und Krieg gedacht.
Am Mahnmal für die Opfer des Faschismus legten die rund 15 Teilnehmer Blumen ab und sangen gemeinsam Friedenslieder.
Auch die Stadt Pforzheim hatte wieder einen Kranz am Mahnmal niederlegen lassen. Es sprachen u.a. Katharina Leicht, Helmut Kunschner (Die Linke) und Rüdiger Jungkind (VVN). Rüdiger erinnerte in seiner Rede an die vielen Opfer des NS-Regimes, auch an die Befreiung der KZ-Häftlinge am Ende des Krieges im KZ Buchenwald bei Weimar.
Das KZ Buchenwald, amtlich KL Buchenwald, war eines der größten Konzentrationslager auf deutschem Boden. Die verbliebenen Häftlinge wurden von der SS auf Todesmärsche geschickt, die viele nicht überlebten. Zuvor stahlen SS-Leute noch Habseligkeiten der Häftlinge wie Uhren , Geld und andere Wertsachen.
Häftlinge hatten sich zuvor bewaffnet und die Türme besetzt, mit einem ilegalen Funkgerät wurde Kontakt mit der anrückenden US-Army aufgenommen - Antwort: "Haltet durch ,wir kommen Euch zu Hilfe"! Die SS-Leute hatten inzwischen fluchtartig das Lager verlassen.
Es gilt für den VVN/BdA weiterhin der Schwur von Buchenwald..
Zitate: Jorge Semprún, David Russet, Aufklärer der 4. Panzerdivision der US-Army
25.11.2025
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