Rubrikübersicht | Impressum | 17. Februar 2026


Demokratie und Aktion

Talkrunde zur Landtagswahl im Alten Schlachthof in Pforzheim

Bild: v.l.: Andreas Renner (CDU), Marvin Weiß (Die Linke), Simon Schwarz (B90/Die Grünen), Ann-Kathrin Wulff (SPD), Johannes Feldmann (FDP) (Foto:ron)

v.l.: Andreas Renner (CDU), Marvin Weiß (Die Linke), Simon Schwarz (B90/Die Grünen), Ann-Kathrin Wulff (SPD), Johannes Feldmann (FDP) (Foto:ron)

Eine gemeinsame Veranstaltung von: Gewerbekultur Alter Schlachthof Pforzheim, Mieterverein Pforzheim Enzkreis sowie dem DGB mit seinen Gewerkschaften

Wir wollen eine Stadt und Gemeinden, die für alle Generationen lebenswert, bezahlbar und existenzsicher sind!
Wie das gelingen soll? Das wurde in Themenblöcken mit den Kandidatinnen und Kandidaten zur Landtagswahl diskutiert.
Im einzelnen waren das :
Annkathrin Wulff - SPD,Simon Schwarz - Bündnis90/Die Grünen
Andreas Renner - CDU
Marvin Weiß - Die LINKE
sowie Johannes Feldmann (Karlsruhe) - FDP in Vertretung für Hans-Ulrich Rülke
Moderation Susanne Nittel vom DGB begrüsste die Anwesenden und eröffnete die Talkrunde.
In verschiedenen Themenblöcken konnten die anwesenden Kanddiaten ihre Vorstellungen dazu außern. Es ging um neue Wege im Wohnungsbau, Resilienz, Industriepolitik, Gemeinwohlorientierung wie beim Projekt Alter Schlachthof sichtbar. Für Andreas Renner ging es um Bürokratieabbau, Förderung von Zukunftstechnologien, (KI) ,er sah Ausstieg bei der Atomkraft als „Fehler" an.. Johannes Feldmann (FDP) will Unternehmen fördern, Infrastruktur verbessern , „Hindernisse „ abbauen.
Marvin Weiß von den Linken sagte, viele Menschen haben Angst um den Job, alles wird teurer, enger Wohnungsmarkt, der auf Profit ausgerichtet ist, wichtig seien auch neue Arbeitsplätze.
Simon Schwarz (B 90/Die Grünen) will Weiterbildung auch während der Arbeitszeit, Arbeitgeber und Arbeitnehmen müssen zusammenarbeiten, die Region braucht neue Zukunftsindustrien,
Ann-Kathrin Wulff (SPD) will mehr gebührenfreie Kitas (Herzensangelegenheit) , Staat muss mehr in berufiche Bildung investieren, auch der Meisterbrief soll gebührenfrei werden. Wichtig sei auch ein Tariftreuegesetz, gute Bildung sei der Schlüssel auch für die berufliche Zukunft.
Auch der Wohnungsmarkt wurde als Thema angesprochen, sol fehlen in Baden-württemberg allein über 200.000 bezahlbare Wohnungen, in Pforzheim sind es ca. 5.500 Wohnungen.
Um die Wohnungsnot zu beheben wurden verschiedene Vorschlge geacht, so Schaffung einer Landesbaugesellschaft (Annkathrin Wulff), Marvin Weiß kritisierte zu hohe Mieten, es muss mehr in den öffentlichen Wohnungsmarkt investiert werden, Bauen ist zu teuer,
Simon Schwarz sagte, das Bauen muss einfacher werden, zu hoher Leerstand, Konversion von leerstehendem Immobilien (Läden usw.) zu Wohnungen wäre eine Lösung.
Johannes Feldmann ist der Auffassung, es müsse einfacher gebaut werden (Senkung der Standars), Bürokratieabbau, lobt auch das Projekt Alter Schlachhof (Gemeinwohlorientierung), dieser Punkt wurde auch von anderen Kandidaten unterstützt.
Weiter wurden Projekt von zusammenleben von jung und alt angeregt, wer z.B. allein in einer zu grossen Wohnung wohnt, kann doch auch mit einer kinderreichen Familie tauschen?
Weiter ging es mit Ute Hötzer (Gewerbekultur eG), hier ging es auch die Gemeinwohlorientierung solcher Projekte, die ja auch wichtige soziale Akzente setzen und Modell für andere Regionen sein kann.
In einer Umfrage konnten die Kandidaten zu diversen Punkten mit JA/NeinSchildern abstimmen, grosse Übereinstimmung gab es vorallem beim Zukunftsprojekt Alter Schachthof, das von der Genossenschaft Gewerbekultur eG betrieben wird , die aktuell das Gebaude Alter Schlachthof saniert hat und weiter ausbaut. Es soll dort auch Wohnraum geschaffen werden, nicht unwichtig auch für den Stadtteil Nordstadt, wo Menschen auch in unzureichenden Wohnungen wohnen müssen.
Resümee: Es müssen einfach mehr Wohnungen gebaut werden - auch in Pforzheim.
Der Punkt Wohnungen wurde von Stadtrat Christof Weisenbacher moderiert, zugleich aktiv in der Gewerbekultur eG und Vorsitzender des Mietervereins Pforzheim eV.
In der grossen Halle waren Infostände de verschiedenen Parteien aufgebaut, auch von Volt, die allerdings nicht auf dem Podium sassen, wie uns Regine Neuweiler-Tran noch kurz erläuterte, die Chancen sind für Volt eher als gering einzuschätzen. Volt sitzt allerdings aktuell im Europarat.

 

 

 

 

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