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Demokratie und Aktion

CSD-Day 2025 in Pforzheim: Laut und schrille Vielfalt gegen rechte Einfalt..

Bild: Mit Banner vorne weg laufen Aktivisten des CSD durch die Pforzheimer City (Foto :ron)

Mit Banner vorne weg laufen Aktivisten des CSD durch die Pforzheimer City (Foto :ron)


Bericht und Kommentar

So einen grossen Umzug hat es schon lange nicht mehr in Pforzheim gegeben: Rund 1300 Menschen zogen zum Teil schrill gekleidet friedlich durch die Pforzheimer Innenstadt, vom Marktplatz und zurück. Der CSD ist seit den Stonewall-Unruhen in New York der Fest, Gedenk- und Demonstrationstag für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern und Intersexuellen. Dabei gab es laute „passende" Musik, Fahnen, Plakate, bunte Kostüme, der lange Zug lockte auch viele Schaulustige an, die mit ihren Smartphones Fotos erstellten. Mit dabei waren auch Gruppen wie Critical Mass, DGB;  die Jusos, Parteien wie den Linken , SPD (u.a. Katja Mast) , Volt, WiP, Menschenrechtsaktivisten und Aktivisten der queeren Bewegung, so auch vom CSD aus Karlsruhe, wo letzte Woche ein grosser Umzug mit rund 18.000 Teilnehmern und Schaulustigen stattfand. Anders wie in Karlsruhe war jedoch die Demo des rechtsextremen „Deutschen Störtrupps" zwischen CCP und Stadttheater, eingezwängt zwischen Polizeiabsperrungen und einer linken Gegendemo vor dem Theater. Vorne raus fuhr ein Aktionswagen mit lauter Musik, gefolgt von einem CSD-Trike mit einer Drag-Queen und Fahradaktivisten. Beim Kino in der Zerrennerstrasse wurde unter lautem Jubel ein überholtes Plakat der ehemaligen Linken Sarah Wagenknecht von einer Laterne gerissen, ansonsten gab es bei diesem Zug keine Probleme. Am Leopoldplatz gab es eine Aktion von offenbar queeren Gegnern aus der lokalen fundamentalen evangelikalen Szene, es wurden Äusserungen laut, „ lasst doch die I... dort in Ruhe.." (Unverständlich warum man diese Aktion direkt am Umzugsweg genehmigt hat, der Demoweg führte ja auch nicht am Standort des DST vorbei?). Auf dem Maktplatz angekommen, konnten sich die Teilnehmer dann an vielen Infoständen über die Ziel der queeren Bewegung informieren, es gab auch Verpflegungsstände. Später folgten noch Veranstaltungen auf der grossen Bühne vor dem Rathaus, wo nicht die Regenbogenflagge wehte, etwas kleinlich oder ängstlich durch die Rathausspitze? Immerhin sprach BM Tobias Volle noch ein Grusswort , da sich OB Peter Boch im Urlaub befand. („Da habe wohl jemand Angst vor der rechten Minderheit im Ratssaal", meinte ein Teilnehmer). Leider gab es dort auch eine Zwischenfall als Polizeikrafte eine Teilnehmerin wegzerrten, die Menge rückte dann nach. Am Rande der Demo wurde die Antifademo eingekesselt an der Deimlingstrasse, sogar Pferde waren im Einsatz, ein Mensch wurde durch einen Tritt dabei verletzt. Auf dem Marktplatz saß bei hochsommerlichen Temperaturen auch Laura Halding-Hoppenheit, die Schirmherrin des CSD Day 2024 gemütlich im Schatten auf einer Bierbank. Die hohe Zahl der Teilnehme war sicher auch eher unfreiwillig der Aktio ndes DST geschuldet, Antifaschisten hatten ja auch im Internet dafür geworben, „ den CSD Day 2025 gegen die Störkräfte zu unterstützen ,die ja nach eigener Verlautbarung gegen „Frühsozialisierung" demonstrieren. Wollen sie uns noch glauben machen, die Kinder bringt immer noch der „Klapperstorch". Bereits in den siebziger Jahren gab es einen Aufreger, als in den Schulen der Aufklärungsunterricht eingeführt wurde. Man musste dann als Schüler ein Einwillingungsformular von den Erziehungsberechtigten unterschreiben lassen ,wer keine bekam, holte sich diese halt „anderswo..

16.06.2025

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