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Traditioneller DGB-Neujahrsempfang im Bürgerhaus Haidach

Bild: Nico Landgraf (DGB Landesbezirk Baden-Württemberg)

Nico Landgraf (DGB Landesbezirk Baden-Württemberg)

Henry Wiedemann begrüsst als DGB-Regio-Vorsitzender die Anwesenden, u.a. OB Gert Hager, diverse Stadträte und viele Vertreter von Kirchen und gesellschaftlich wichtigen Institutionen und Einzelpersonen. Im Kulturprogramm trug Heidrun Schweda vom Stadttheater Pforzheim nachdenkliches vor, so von einer Frau, die Kindern einen Kakau serviert, diese sich wundern , "dass hier die Untertasse genau zur Tasse passt.." Am Flügel sass Liliane Turiciano, die flotte Weisen aufspielte, wie z.B. den bekannten "Entertainer" aus dem Film "der Clou"..

Die Hauptrede von Niko Landgraf über die Strategie des DGB im Wahljahr 2013:
Forderungen wie Mindestlohn von 8,50 Euro, gute Arbeit, sichere und ausreichende Renten, menschenwürdige Arbeit, forderte eine Vermögensabgabe der Reichen, eine Finanztransaktionssteuer, die auch 30 Milliarden Euro in die Staatskasse spülen würde. Kritik übte er u.a. an Steuerhinterziehung im EU-Raum ( rund 1 Billion Euro) , an Amazon, wo Mitarbeiter gezwungen wurden, nach erfolgter Kündigung bei Schichtbeginn sofort ihre Arbeitsschuhe ausziehen und ggf. "strümpfig" den Betrieb verlassen sollten. (was OB Gert Hager mit offenbar "eiserner Miene " anhören musste.) Nazis (NPD) verbieten und der Aufruf zur Teilnahme auch an der Demo der Initiative gegen Rechts waren weitere Punkte , "wo man notfalls auch die gesetzlich vorgeschriebene Linie verlassen müsste." An die Landespolitik erging die Forderung nach einem Beschäftigungsprogramm für langzeitarbeitslose Hartz IV-Empfänger. Kritik gab es hier an Arbeitgebern , die ihren Mitarbeitern zu wenig für die Arbeit bezahlen , diese dann durch staatliche Transferleistungen ihr Einkommen aufstocken müssten, Stichwort "Missbrauch des Sozialstaates" durch Wohlhabende. Die Anzahl der geringfügig Beschäftigten sei drastisch gestiegen , viele müssten einen Zweitjob annehmen ,da der Lohn aus dem ersten Arbeitsverhältnis nicht ausreiche. Zum Superwahljahr will der DGB keien Wahlempfehlung aussprechen, aber die Parteien und ihre Aussagen genau prüfen, ob sie den Beschäftigten nützen würden. Eine "Rente mit 70" werde es mit dem DGB übrigens nicht geben! Und eine philosophische Weisheit des KZ-Überlebenden Elie Wiesel gab es obendrein: " Es mag Zeiten geben, in denen wir machtlos sind, wir dürfen aber nicht aufhören, dagegen zu protestieren"! Es folgte dann noch ein zwangloses Beisammensein aller Anwesenden mit einem leckeren kalten Büffet .

18.01.2013

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