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Rechtsextremer Verleger gestorben

Bild: Rechte  Umweltverschmutzung: Aus M�lleimer auf dem Weiherberg  wirbt st�ndig die Nationalzeitung \\

Rechte Umweltverschmutzung: Aus M�lleimer auf dem Weiherberg wirbt st�ndig die Nationalzeitung \\

Gerhard Frey war einer der bekanntesten rechtsradikalen Politiker der bundesdeutschen Geschichte.

 

 Der Mitbegründer der rechten „Deutschen Voksunion" (DVU) verstarb am 19. Februar, einen Tag nach seinem 80. Geburtstag.          Am 18. Februar 1933 wurde der späterere rechte Verleger in Cham (Oberpfalz) als Sohn einer erzkonservativen Kaufmannsfamilie geboren. Nach dem Abitur studierte Frey Rechts- und Staatswissenschaften und promovierte. Frey heiratete und bekam insgesamt vier Kinder. Ab 1963 arbeitete er als freier Mitarbeiter für die ebenfalls rechte „Deutsche Soldaten-Zeitung", die später in „Deutsche National-Zeitung" umbenannt wurde. Frey stieg zum Herausgeber, später Chefredakteur und schließlich sogar zum Eigentümer der Zeitung auf.
1971 gründete Frey die „Deutsche Volksunion e.V.", die Neugründung als Partei folgte erst 1987, nachdem Frey von 1975 bis 1979 Mitglied der NPD war, der er schließlich den Rücken kehrte. Das Verhältnis zwischen NPD und DVU war von Anfang an von Misstrauen und Konkurrenz geprägt. Trotzdem kam es zu verschiedenen Versuchen der Zusammenarbeit beider Parteien. 2004 schloss der DVU-Bundesvorsitzende Frey mit dem damaligen NPD-Vorsitzenden Udo Voigt den sogenannten „Deutschland-Pakt". Beide Parteien sollten nun nicht mehr zu Wahlen gegeneinander antreten und sich damit gegenseitig keine Stimmen wegnehmen. In Brandenburg erreichte die DVU in dieser Konsequenz 12,5%, das beste Ergebnis einer neofaschistischen Partei in der Bundesrepublik. Der Pakt zerbrach schließlich fünf Jahre später, nachdem die NPD entgegen den Absprachen ebenfalls zu den Landtagswahlen in Brandenburg antrat. 2009 zog sich Frey, der die DVU seit ihrer Gründung maßgeblich geführt, organisiert und vor allem finanziert hatte, aus der Partei zurück. Schließlich schluckte die NPD die kläglichen Reste der ohnehin nie wirklich vitalen DVU. Beide Parteien verkauften den Anschluss als eine „Fusion auf Augenhöhe". Profitieren konnte die NPD von der Konkursmasse der DVU jedoch kaum.
Frey besaß bis zu seinem Tod mehrere Verlage und Zeitungen, sowie mehrere dutzend Mietshäuser in München und Berlin.          

 cim13

Quelle:

  http://ino.blogsport.de/

09.03.2013

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