Rubrikübersicht | Impressum | 02. Dezember 2022


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Pflaumenbaum zu?

Bild: Pflaumenbaum geschlossen?

Pflaumenbaum geschlossen?

Die umstrittene  Kneipe "Pflaumenbaum" soll angeblich zu sein..

 Vor Jahren gab es schon einmal einen Angriff von Neonazis auf einen inzwischen geschlossenen Dönerimbiss in der Wittelsbacher Strasse. Die Neonazis sollen auch Gäste des beliebten Lokals gewesen sein.

Mitten in der Pforzheimer Nordstadt wurde jetzt ein türkischstämmiger junger Mann (18) im Jahr 2011 von Rechtsradikalen mit Messerstichen schwer verletzt. Der Tatort auf dem Pfälzerplatz liegt nur wenige Meter vom “Pflaumenbaum” entfernt, wo die Polizei später ein Messer sicherstellte, das jetzt nach DNA-Spuren untersucht wird. Die Beamten wurden bei der Durchsuchung von einem Neonazi mit Bier überschüttet.


/Zeugen hatten anlässlich einer Demo am 23.2. gegen die bekannte Nazifackelmahnwache angeblich gesehen, wie Männer das Lokal bewachten, bewaffnet seien sie mit Flaschen, Baseballschlägern und einem Schlagring gewesen sein...)

Sogar der Pforzheimer Oberstaatsanwalt Christoph Reichert bestätigt jetzt, dass in der Kneipe “Pflaumenbaum” des Pforzheimer Großgastronomen Frank D.  "Rechte verkehren."

Schon im Mai letzten Jahres hatten die Berichterstatter über die Vorgänge in und um die “total unmögliche Kneipe” (Eigenwerbung) an der Hohenzollernstraße berichtet. Damals war der Döner-Imbiss von Murat A. von etwa 50 jungen Neonazis überfallen worden. Die mit Eisenstangen bewaffneten Schläger schrien “Scheiss-Moslem” und drohten den Inhaber und seine Gäste anzuzünden. Kunden des gegenüberliegenden REWE-Supermarktes hätten nur gegafft, so Zeugen. Sie berichteten, dass sich die Nazis im “Pflaumenbaum” versteckt hätten, als die Polizei auftauchte. Nach einem Artikel und einer Reportage für den deutsch-türkischen TV-Sender “Hayat” machte der Überfall in der deutschen und internationalen Presse Furore. Daraufhin zeigte der Wirt Frank Daudert Berichterstatter wegen Beleidigung an, allerdings bisher ohne Erfolg. Was aus den Ermittlungen gegen die Nazi-Schläger geworden ist, darüber schweigen sich Polizei und Justiz bis heute aus.


“Wie weit soll es in Pforzheim noch kommen, bevor die Behörden konsequent gegen den Wirt und seine Nazi-Gäste vorgehen?”, fragen sich viele Bürger, vor allem auch Menschen mit Migrationshintergrund. Die Empörung über die jetzige Tat schlägt große Wellen. Wieder einmal wird Pforzheim als “Nazi-Stadt” in den Medien bekannt. Ausgerechnet kurz vor dem alljährlichen Fackelmarsch von Rechtsextremisten auf dem Pforzheimer Wartberg am 23. Februar, dem Gedenktag an die Bombenzerstörung zu Ende des Hitler-Regimes. Nicht nur hinter vorgehaltener Hand hört man nun Forderungen nach einer Bürgerwehr, die eingreifen solle “wenn die Polizei weiter nichts gegen die Nazis tut”. Jede andere Gaststätte wäre schon lange geschlossen worden, hört man Doch D. wurde zwar schon mehrmals verwarnt, musste dann einen Sicherheitsdienst einstellen – aber dies hat die jetzige brutale Tat nicht verhindert. Der Großgastronom, der eng mit dem Bier-Multi “Brauhaus” zusammenarbeitet, betreibt den Biergarten im städtischen Enzauenpark, das Bierzelt auf der Mess’, ist Sprecher der Oechslefest-Wirte und prominentes Mitglied des City-Marketing.

Bereits vor etwa zwei Jahren wurde ein farbiger Junge von der Nazi-Bande “Heidnischer Sturm” durch die Nordstadt gejagt, bis eine beherzte Autofahrerin das veränstigte Opfer rettete. (Ob die mutige Frau einen loaklen Zivilcouragepreis bekam, ist unbekannt)

Der Anführer der Banditen, Jonathan S., ein bekannter gewalttätiger Rechtsextremist, wurde später von dem Richter Hermann Meyer (CDU) zu einem Jahr Bewährung “begnadigt”.

Auch junge Besucher eines antifaschistischen Konzertes in einem Jugendzentrum wurden von Neonazis verprügelt, ein ähnlicher Vorfall ereignete sich in der Nähe des Pforzheimer Theaters.
Quelle : http://de.indymedia.org/2011/02/300766.shtml

25.01.2013

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