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Neujahrsempfang des DGB in Niefern - Gerhard Brändle mit der Hans-Böckler-Medaille geehrt

Bild: v.l.:Wolf-Dietrich Glaser (DGB), Gerhard Brändle ( freut  sich über die hohe Auszeichnung..)

v.l.:Wolf-Dietrich Glaser (DGB), Gerhard Brändle ( freut sich über die hohe Auszeichnung..)

Am Donnerstag, 23. Januar 2014 veranstaltete der DGB-Kreisverband in der Kirnbachhalle in Niefern-Öschelbronn seinen traditionellen Neujahrsempfang. Anwesend waren Vertreter aller für den DGB wichtigen gesellschaftlichen Organisatoren, Gruppierungen und Parteien. Die Ansprache hielt der neu gewählte Bezirksvorsitzende der IG Metall Baden-Württemberg, Roman Zitzelsberger.  Er ging in seinem ausführlichen Redebeitrag auf die Felder Arbeitswelt, soziale Spaltung der Gesellschaft und die Herausforderung Europa ein.

Auch die Firmenpolitik, z.B. von amazon wurde, kritisiert.

Kritisiert wurde u.a. auch die Unterfinanzierung der öffentlichen Hand (Strassen, Schiene und Wasserwege). Roman Zitzelsberger lobte dabei auch die neue grosse Koalitionin Berlin , die z.B.die abschlagsfreie Mütterrrente mit 63 Jahren auf den Weg gebracht habe. Weitere Themen waren die Bekämpfung der Altersmut, Verbesserung bei Werkverträgen und Leiharbeit. Die ja nicht gerade die "Herzensangelegenheit" der CDU/CSU waren...Aber auch Lücken im Koalitionsvertrag wurden kritisiert, bei der Langzeitarbeitslosigkeit, keine Heranziehung grosser Vermögen zur Finanzierung gesellschaftlicher Aufgaben, keine Aussagen über die Entwicklung des Rentenniveaus. Aber die neuen Reformen stossen auch auf massive Kritik, so beim Präsident des BDA Ulrich Grilo ,dito. bei der Deutschen Bank (zuviele Wohltaten) oder dem Freibuger Ökonomen Lars Feld (falsche Richtung), auch Herr Wolf (Südwestmetall) gehe in die gleiche Richtung vor.

 

Er sprach auch die Wahlergebnisse in schlechtsituierten Stadtteilen an. Die solidarische Leistugsrente ab 2017sei für ihn eine "Mogelpackung ",Verbesserungen bei der Mütterrente müssten aus Steuermitteln finanziert werden. Zum Schluß zitierte er noch den US-Ökonomen Paul Krugmann;" Eine Gesellschaft ohne (mitgliederstarke) Gewerkschaften sieht anders aus."

Im Anschluß daran forderte noch DGB-Vorstandsmitglied Wolf-Dietrich Glaser, die Anwesenden auf, sich an der Demonstration gegen die Neonazis auf dem Pforzheim Wartberg am 23.2. 2014 zu beteiligen.

Danach wurde von Wolf-Dietrich Glaser der ehemalige Pforzheimer Lehrer Gerhard Brändle , Buchautor, Pazifist, Initiator und Autor vieler Schriften zur Aufarbeitung der NS-Zeit mit der höchsten Auszeichnung des DGB, der Hans-Böckler-Medaille geehrt.

Gerhard Brändle nahm die hohe Auszeichnung bewegt entgegen und stellte noch die im Saal der Kirnbachhalle aufgebaute, von ihm erarbeitete Ausstellung zur Zerschlagung der freien Gewerkschaften vor, die 2014 sich zum 80. Mal jährt. Mitglieder des DGB hielten dabei auch Schilder mit Vornamen der am 23.2. beim Angriff in Pforzheim um gekommenen Menschen in die Höhe, auch eine Auswirkung des von den Nazis vom Zaun gebrochenen 2.Weltkrieges.

Kultureller Höhepunkt war der Auftritt von Henning Dörpholz, der am Klavier "schräg gesungene" Texte vortrug, so auch über aktive Bundespolitiker (was nicht unbedingt den Geschmack aller Zuhörer traf..)

26.01.2014

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