Rubrikübersicht | Impressum | 03. Dezember 2022


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Kinderpornoskandal: Ex-Rektor zu hoher Geldstrafe verurteilt

Bild: Ein Ex-Lehrer der Pforzheimer Realschule demonstrierte vor dem Amtsgericht

Ein Ex-Lehrer der Pforzheimer Realschule demonstrierte vor dem Amtsgericht

Wegen des Besitzes von 42 Fotos mit kinderpornografischen und 16 Bildern mit jugendpornografischen Darstellungen auf mehreren Computern ist am 28.02. 2012 Otto E., (Name geändert) ein 58-jähriger Pforzheimer Ex-Realschul-Rektor , wohnhaft in einer Enzkreisgemeinde, zu einer Geldstrafe von 6750 Euro verurteilt worden.

Staatsanwalt Peter Stadler hatte zuvor auf 180 Tagessätze zu je 50 Euro plädiert. Der Ex-Rektor gilt damit als vorbestraft, wegen seiner weiteren Besoldung, die er momentan noch in voller Höhe weiter erhält, hat er juristischen Beistand eingeschaltet.
Die Pforzheimer Amtsrichterin Stephanie Gauss legte die Geldstrafe auf 150 Tagessätze zu je 45 Euro fest .
Zuvor gab es Ende 2011 einen Sitzungsstrafbefehl über ein halbes Jahr auf Bewährung sowie eine Geldauflage von 2000 Euro. Woraufhin der suspendierte Rektor Einspruch einlegte.
Computerexperten der Polizei gelang es, mit neuen wissenschaftlichen Methoden, bereits gelöschte Dateien wieder lesbar zu machen, was auch einem bestellten Gutachter aus Keltern gelang.
Die Dateien enthielten strafbare Inhalte wie Oralverkehr von Kindern mit Tieren, Gleichaltrigen oder gar Erwachsenen. Ein Ehepaar aus einer Kraichgaugemeinde wurde deshalb bereits ebenfalls verurteilt, u.a. wegen Sex mit ihren minderjährigen Neffen und Nichten. Auf einer der Dateien, bekommen hatte, befanden sich auch Fotos von Schülern seiner ehemaligen Schule . Der Rektor sagte aus , "diese Bilder habe nicht er selbst gemacht, sondern sie seien ihm von Schülern zur Verfügung gestellt worden, die sich gemobbt gefühlt und um Hilfe gebeten hätten." Versuche auch seines Anwaltes dass die Daten sich auf einer von ihm erworbenen, gebrauchten Festplatte befunden haben könnten, wurden von den Computerexperten widerlegt. Die Vorgänge flogen 2009 auf, nachdem es gelang, die Emails eines nun verurteilten Mannes zu überprüfen. Ein involvierter Polizeibeamter hatte Otto E. bereits 2005 in seinem Haus wegen anderer Ermittlungen aufgesucht und ihm dabei "pädophile Neigungen" vorgehalten.

28.02.2012

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