Rubrikübersicht | Impressum | 28. Juni 2022


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Illegales Strassenrennen in Pforzheim endet mit Führerscheinentzug und Geldstrafen

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Berufungsverhandlung vor der auswärtigen Strafkammer Pforzheim  , Vorwurf war  Teilnahme an einem illegalen Strassenrennen im Jahr 2019.

 


 

Den Beschuldigten wurde vorgeworfen, Anfang 2019 auf der Karlsruher Strasse in Pforzheim an einem illegalen Autorennen teilgenommen zu haben, dabei sollen Geschwindigkeiten von fast 100 km/erreicht worden sein. Einer der Beschuldigten, in Kasachstan geboren, (32), hat dabei auch eine rote Ampel elegant „umfahren", wohl um einem „langsam" fahrenden PKW auszuweichen? Ein weiterer jüngerer Beschuldigter (22) , aktuell arbeitslos, lebt noch bei den Eltern, die ein Bauunternehmen betreiben, hat sich ihm nach Meinung der Anklage angeschlossen, beide sind mit ihren rund 580 PS starken AMG-Mercedes innerorts offenbar auch aus Imponiergehabe viel zu schnell über die Karlsruher Strasse gedonnert. Das fiel auch einer Polizeistreife auf, die dort gerade sich aufhielt und die Verfolgung auch mit Blaulicht und Sondersignal aufnahm. In der Verhandlung wurde auch von den Anwälten versucht, das Geschehen für die Beschuldigten sehr günstig darzustellen, die erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen in einem günstigen Licht erscheinen zu lassen. In der fast fünfstündigen Berufsverhandlung wurden auch Polizeibeamte als Zeugen gehört, die entweder direkt dabei waren bzw. mit Nachermittlungen beschäftigt waren und den Tatvorwurf bestätigten.

Der ältere Beschuldigte entschuldigte sich später für das Geschehen, sein Führerschein soll für 6 Monate eingezogen werden, der jüngere wurde musste ihn sofort abgeben, was er auch tat, in einem Jahr beantragen , dazu waren auch für den Vollzug zwei Polizeibeamte im Saal anwesend. Er hatte seit dem Geschehen im Jahr 2019 bereits wieder drei Ordnungswidrigkeiten begangen, was sich auf das Urteil als „nicht günstig auswirkt." Zu uns beklagte er sich über eine für ihn „ungünstige lokale Presserberichterstattung, „ auch seien die Aussagen der Polizisten unrichtig. Auch hätte er keinerlei Kontakte zur sogenannten "Poserszene.." Als Geldstrafen wurden für den jüngeren , der ALG I bezieht, 1250 Euro festgesetzt, der ältere muss 5000 Euro zahlen, die Revision vor dem OLG Karlsruhe wurde zugelassen.

 

 

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